Sie haben den Eindruck, dass Ihre Nachbarn Ihnen zuhören, Ihre E-Mails abgehört werden... Kurzum, Sie werden ein wenig paranoid! Aber Sie sind nicht die einzigen! Denn immer mehr Menschen werden misstrauisch... Woher kommt dieses besondere Klima? Wie kann man ihm entkommen? Überblick...

Neigen Sie dazu, jedem gegenüber misstrauisch zu sein? Bei der Arbeit denken Sie oft, dass jemand Ihre Sachen manipuliert oder Ihren Computer durchwühlt hat. Zuhause lässt man das Schloss immer geschlossen und den Schlüssel im Schloss. Wir alle haben unsere kleinen Macken. Diese erlauben uns, uns selbst zu strukturieren. So haben wir zum Beispiel unsere kleinen Rituale, bevor wir schlafen gehen. Aber wenn diese Handlungen Misstrauen und Angst vor anderen beinhalten, kann es zu Unbehagen kommen. Es ist eine Art "Paranoia"...

Firmeneffekt?

Le climat paranoïaque

Woher kommt dieser Paranoiker, der immer mehr Leute zu gewinnen scheint? Dies ist sicherlich ein Effekt des modernen Lebens. Denn wir stehen ständig unter Druck, bei der Arbeit und oft auch zu Hause. Stress und Leistungspflicht verpflichten uns, Hindernissen zuvorzukommen. Wir sind auf der Hut vor all denen, die in einem zunehmend wettbewerbsorientierten Umfeld Gefahr laufen, uns Hindernisse in den Weg zu legen oder unsere Arbeit zu übernehmen. Generell ist unsere Gesellschaft immer individualistischer. Es ist oft "jeder für sich". Aber es wurde schnell „einer gegen alle“!

Die fraglichen Nachrichten

Und es stimmt, dass wir auch von den Medien verseucht sind. Es reicht also aus, dass uns ständig von Unsicherheit erzählt wird, so dass wir nach 21 Uhr die Phobie haben, öffentliche Verkehrsmittel zu nehmen oder abzuhängen! Ganz zu schweigen von den Zeitschriften, die selbst Paranoia erzeugen, Verschwörungstheorien beschwören, die geheimen Netzwerke, die uns regieren... Aber ernstere Ereignisse werden echte Besorgnis hervorrufen. Die Anschläge vom 11. September 2001 führten beispielsweise zu einem leichten Misstrauen gegenüber dem Flugverkehr und einer unzumutbaren Angst vor bioterroristischen Angriffen. Denken Sie daran, dasselbe geschah in Paris während der RER-Anschläge. In den folgenden Wochen herrschte in der Metro der Hauptstadt ein echtes paranoides Klima. Wer mit einem Paket in den Waggon einsteigt, wird belächelt und sofort als Terrorist verdächtigt... Aber diese Phänomene sind vergänglich und klingen in der Regel nach ein paar Wochen ab.

Antiparanoide Tipps:

In einem ständigen Klima des Misstrauens zu sein, ist nicht lebenswert! Ein paar Tipps, um zu vermeiden, in oder aus Paranoia zu fallen:

Denk darüber nach!

Bevor Sie denken, dass Sie von Ihren Nachbarn beobachtet werden, fragen Sie sich, was die möglichen Beweggründe des "Spions" wären oder welchen Nutzen er daraus ziehen könnte. Sie werden schnell sehen, dass das Interesse recht begrenzt sein wird (außer wenn es zB um die Servicepipelette geht, deren Lebensgrund Klatsch ist...)!

Seien Sie weniger Nabelschauen!

Oft haben wir den Eindruck, dass uns jeder beobachtet oder etwas von uns erwartet, weil wir uns ein bisschen wie der Mittelpunkt der Welt fühlen! Aber die anderen haben ihr Leben und ihre Probleme! Und sie haben oft andere Dinge zu tun als Sie!

Versteck dich nicht mehr!

Was wäre, wenn Sie die Quelle des Misstrauens wären, das Sie umgibt? Indem Sie anderen misstrauen, sich ständig wie ein Verschwörer verhalten, zwingen Sie andere dazu, genauso zu handeln. Wenn Sie zu einer gesünderen Einstellung zurückkehren und aufhören, alles zu verbergen, sollten die Dinge besser werden!

Seien Sie vorsichtig, wenn es sich um eine tiefere Störung handelt, zögern Sie nicht, Hilfe von einem Spezialisten zu suchen. Wenn Sie beispielsweise nach einem traumatischen Erlebnis ständig Angst vor Übergriffen haben, kann eine Therapie Ihnen helfen, Selbstvertrauen zurückzugewinnen.