Couperose, Besenreiser, rote oder braune Flecken auf der Haut, Falten, Narben oder Dehnungsstreifen... der in der Dermatologie eingesetzte Laser kann effektive und sichere Antworten bieten. Kleine Übersicht.

In etwa fünfzehn Jahren haben sich Laser zu einem der wesentlichen therapeutischen Werkzeuge in der Dermatologie entwickelt. So können viele Hauterkrankungen dank dieser hochmodernen Technik stark reduziert und sehr oft gelöscht werden.

Was ist der Laser?

Soins de la peau au laser

Der Begriff "Laser" ist eine Abkürzung für das englische "Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung". Der Laser ist definiert als Emitter gleichzeitiger Lichtschwingungen gleicher Frequenz und gleicher Phase. Diese Schwingungen werden in einem sehr schmalen Strahl konzentriert, der in der Lage ist, eine starke Hitze an einem bestimmten Punkt freizusetzen, die je nach Fall einen Schnitt, eine Koagulation oder eine Verdampfung verursacht. Die Lichtstrahlen des Lasers durchdringen die Epidermis, ohne diese zu beschädigen (oder nur sehr wenig). Ihre Konzentration auf eine einzige Wellenlänge führt zu einer Erwärmung und Zerstörung der Strukturen, die diese Wellenlänge absorbieren: Beispielsweise absorbieren die kleinen roten Gefäße unter der Haut selektiv grüne Wellen (Wellenlänge 532 nm), die vom Laser "konzentriert" werden. Die verwendeten Wellenlängen variieren somit entsprechend den zu behandelnden Problemen.

Unter welchen Umständen sollte der kosmetische Laser verwendet werden?

Couperose, Angiom, Tattooentfernung... Laser werden heute in vielen Fällen eingesetzt.

  • Couperose und Besenreiser geplatzte (kleine Gefäße im Gesicht verbunden mit Rötungen): Dies ist die älteste Indikation und am einfachsten zu behandeln. Die Behandlungsdauer darf zehn Minuten nicht überschreiten. Je nach Größe des abzudeckenden Areals sind ein bis drei Sitzungen im Abstand von sechs bis acht Wochen erforderlich
  • Angiom (Weinfleck): 8 bis 10 Sitzungen von etwa 10 Minuten sind für eine sehr deutliche Abschwächung erforderlich, die nicht immer ein vollständiges Verschwinden ist
  • Braune Flecken im Gesicht oder an den Händen: Eine Sitzung reicht in der Regel aus, um sie verschwinden zu lassen
  • Tattooentfernung : Der Laser vertreibt die Tinte, ohne die Haut zu verbrennen, wodurch das Tattoo vollständig ohne Narben verschwindet
  • Narben (einschließlich Akne-Folgen): Der Laser glättet sie, egal ob sie hohl oder erhaben sind. Ihr Verschwinden ist total, wenn sie leicht akzentuiert sind. In allen Fällen wird das ästhetische Erscheinungsbild verbessert
  • Falten und feine Linien: Sie können durch Laserglättung oder Collagen Remodeling reduziert werden. Vor jedem Eingriff ist ein Vorgespräch mit dem Laserarzt notwendig, um die Möglichkeiten dieser beiden Techniken einzuschätzen. Der Patient geht mit einem detaillierten Kostenvoranschlag und Bedenkzeit vor der Operation. Der hauterneuernde Effekt bei Gesichtsfalten hält bei einem Nichtraucher etwa 10 Jahre, bei einem Raucher 5 Jahre an.

Ist der Laser schmerzhaft?

Der Eingriff ist durchaus erträglich. Der Patient verspürt während der Behandlung Wärme und Kribbeln. Das Brennen hält über Stunden an. Sie kann durch Auftragen von Biafine oder einem beruhigenden Thermalwasserspray (wie Avène- oder La Roche-Posay-Wasser) reduziert werden. Die Heilung erfolgt im Allgemeinen schnell mit manchmal kleinen Schwellungen und dem Auftreten von Krusten, wo der Laser vorbeigeht. Aber diese Läsionen verschwinden schnell, ohne Spuren zu hinterlassen.

Bei der Behandlung von Falten können die Nebenwirkungen schwerwiegender sein. Der Eingriff erfolgt oft unter örtlicher oder gar Vollnarkose und erfordert einen Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben für zehn bis fünfzehn Tage.

Wie jede ästhetischmedizinische Behandlung werden Laserbehandlungen nicht von der Sozialversicherung erstattet. Ihre Kosten variieren je nach verwendetem Laser und sind proportional zur behandelten Oberfläche.