Kind, Elternteil, Erwachsener... Mit welchem ​​Aspekt Ihrer Persönlichkeit kommunizieren Sie? Durch die Beantwortung dieser Frage erhalten wir mit der Transaktionsanalyse ein besonders effektives Leseraster.

Analyse transactionnelle

Die Transaktionsanalyse wurde in den 1950er Jahren vom amerikanischen Psychiater Eric Berne (1910 - 1970) gegründet und bietet einen Rahmen zum Lesen unserer Interaktionen mit Ihren Mitmenschen oder "Transaktionen" und gibt uns Werkzeuge zur Verbesserung unserer Beziehungen. Am Anfang dieser verbalen Therapie stand der Ehrgeiz, eine Sozialpsychiatrie aufzubauen. Eric Berne schlägt vor, einerseits die Psyche der Menschen zu studieren, indem sie ihre sozialen Beziehungen analysiert; andererseits versucht der Psychiater, den psychiatrischen Jargon so zu vereinfachen, dass Patient und Behandler sich verstehen. Diese Methode gewann 1975 in Frankreich an Boden und nahm dort mit der Gründung des französischen Instituts für Transaktionsanalyse eine herausragende Stellung ein.

Die Prinzipien der Transaktionsanalyse

Die Transaktionsanalyse hat als Ausgangspunkt die positive Natur des Menschen in der Linie der humanistischen Strömung. Sein Gründer stützt seine Theorie auf die drei Zustände des Egos, die in jedem von uns zusammenleben: dem Kind, den Eltern und dem Erwachsenen, die während unserer Beziehungen auftreten. Das Kind vermittelt unsere Bedürfnisse und unser emotionales Erbe. Die Eltern reproduzieren die Einstellungen der Eltern. Der Erwachsene analysiert und entscheidet. Alle drei sind wichtig, das Problem ist, dass wir sie manchmal missbrauchen. Wenn wir sie besser kennen und erkennen, wie sie unsere "Transaktionen" steuern, können wir sie besser nutzen.

Durchführung einer Transaktionsanalysesitzung

Die erste Sitzung führt zu einem Vertrag zwischen dem Therapeuten und dem Patienten, um ein Veränderungsziel zu erreichen. Ausgehend von einer aktuellen Situation versucht die Transaktionsanalyse zu erkennen, wann und wie der Patient bei verschiedenen Kommunikationen seine "Zustände" abruft. Ein Problem der Anfälligkeit bei Paaren, ein wütendes Verhalten im Büro sind alle diagnostischen Elemente. Die ersten Sitzungen ermöglichen es, ein genaues Leseraster zu erstellen. Ein verletztes Kind kann überreagieren, ein Elternteil kann autoritär sein... Der Patient hat einen sicheren Raum, um seinen Ängsten zuzuhören, sein Leiden zu benennen... Der Therapeut begleitet, gibt die Erlaubnis zu fühlen, sich auszudrücken und ermöglicht es, neue und adäquatere Antworten finden.

Indikationen und Kontraindikationen für die Transaktionsanalyse

Die Anwendungsgebiete dieser Methode sind zahlreich: Paartherapie, Business, Durchsetzungsvermögen... Die Transaktionsanalyse wird jedem empfohlen, der unter einer schlechten Kommunikation mit seinem Umfeld leidet, die unweigerlich zu Beziehungsproblemen führt. Wutausbrüche, kränkliche Schüchternheit, Anfälligkeit, Autoritarismus, Schwierigkeiten, seinen Platz einzunehmen, können so Lösungen finden.

Seien Sie vorsichtig, wie der Bericht der Interministeriellen Mission für Wachsamkeit und Kampf gegen sektiererische Drifts (MIVILUDES) von 2006 unterstrich, dass Transaktionsanalyse manchmal Gegenstand sektiererischer Exzesse sein kann (lesen Sie unseren Artikel Sectarian Drifts: Vorsicht vor falschen Praktika! ). Seien Sie wachsam, wenn Sie sich für diese Art von Ansatz anmelden

Preis und Dauer: Einzelsitzungen dauern ca. 45 Minuten. Für einen schnellen Wechsel, der oft Vertragsgegenstand ist, empfiehlt sich ein zügiges Tempo von einmal pro Woche. Gruppenarbeit optimiert den Therapieverlauf. Die Dauer kann zwischen 3 Monaten und 2 bis 3 Jahren liegen. Die Höhe der Sitzung berücksichtigt das Einkommen des Patienten und kann bis zu 75 Euro betragen.