Wir müssen weniger fett- und zuckerhaltige Produkte essen, das sagt die Regierung! Die Hersteller reagierten jedoch sofort mit einer Kampagne gegen diese Verbote. Wie können Sie Genuss in Einklang bringen und Ihre Figur und Gesundheit erhalten? Entdecken Sie zu Beginn der Geschmackswoche die Wahrheit über diese beschuldigten Lebensmittel...

Nein, es tobt nicht nur der Ölkrieg... der Zuckerkrieg hat begonnen!

Haro auf das Fette und das Süße!

Sucre guerre

Anfang September stellte die Regierung im Rahmen des National Health Nutrition Program eine neue Kampagne vor. Aber es geht nicht mehr um die Förderung von Obst und Gemüse oder die körperliche Aktivität: Diesmal geht es darum, den Verzehr bestimmter Lebensmittel zu reduzieren und einzuschränken. Im Fadenkreuz: überschüssige Fett- und Zuckerprodukte. Die Beobachtung ist einfach, in 15 Jahren hat der Konsum von Gebäck, Sahnedesserts, Schokolade, Eis, Limonaden und Getränken kontinuierlich zugenommen. Und für Spezialisten gibt es kein Geheimnis: Dieses Phänomen fördert direkt Übergewicht, Fettleibigkeit, Diabetes... und natürlich Karies. Seien Sie vorsichtig, die Regierung hat nicht beschlossen, diese Lebensmittel zu verbieten! Er will lediglich ihren Verzehr um 25 % reduzieren, insbesondere zugunsten stärkehaltiger Lebensmittel.

Das Verbot macht Schule

Die Regierung greift mit dieser Kampagne direkt Industrielle an. Denn die meisten fettigen und süßen Produkte, die wir schlucken, werden von Lebensmittelgruppen hergestellt. Eine neue Belastung also, denn die Kampagne folgt dem sehr umstrittenen Verbot von Verteilern in Schulen. Tatsächlich haben diese Maschinen seit Beginn des Schuljahres 2005 kein Bürgerrecht mehr in den Schulen, was nicht ohne Probleme geschah. So gab es viele Kritikpunkte: Die Gymnasiasten verlassen das Haus im Falle einer Brotzeit, die College-Studenten riskieren den Hungertod... Aber tatsächlich scheint es ziemlich gut zu laufen. Darüber hinaus ermöglichte dies Lehrern und Schulverbänden, die Tradition des Verkaufs von Gebäck in den Pausen wieder aufzunehmen!

Medienschlacht

Guerre sucre pub

Um ihre Botschaft zu vermitteln, hat die Regierung daher eine große Kampagne gestartet, die insbesondere auf TV- und Kinospots für Kinder und Eltern basiert. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, denn sofort startete das Zuckerkollektiv, die Gewerkschaft der Industriellen in diesem Sektor, seine Gegenkampagne: "Wer will eine Welt ohne Zucker?". Radiospots und Plakate karikieren so eine Welt, in der süße Produkte verboten sind... Schwierig für den Verbraucher, die Botschaft zu verstehen, wenn zwei scheinbar widersprüchliche Kampagnen sie angreifen!

Frage der Grenzen

Tatsächlich sind sich die Behörden und die Industriellen dennoch einig! So erkennt das Zuckerkollektiv an, dass „Zucker ohne Überschuss den Geschmack weckt und zur täglichen Kohlenhydrataufnahme beiträgt“. Und das Nationale Institut für Prävention und Gesundheitserziehung (INPES) betont, dass es den Konsum fett- und zuckerhaltiger Lebensmittel reduzieren will, "ohne diese Produkte zu verbieten"! Es bleibt dann noch, sich auf die Grenzen zu einigen, die nicht überschritten werden dürfen...

In der Praxis

Wie kann man süße Produkte nachlassen und sich trotzdem weiterhin verwöhnen? In der Praxis:

  • Am Ende einer ausgewogenen Mahlzeit können Sie ein Dessert zu sich nehmen. Aber vermeiden Sie es, systematisch zum Gebäck zu eilen. Im Allgemeinen ist es besser, eine Frucht als ein süßes Produkt zu konsumieren!
  • Vorsicht vor zuckerhaltigen Getränken! Sie können es ab und zu trinken, aber es muss nicht Ihr Hauptgetränk sein! Wenn Sie wirklich süchtig sind, denken Sie an Licht! Denken Sie daran, Wasser ist das perfekte Getränk!

konsultieren: Treffen Sie gute Vorsätze!

Und wenn Sie mit diesen widersprüchlichen Werbebotschaften und anderen offiziellen Aktionen nichts anzufangen wissen: Schalten Sie den Fernseher oder das Radio aus, um spazieren zu gehen oder Sport zu treiben!