Nie zufrieden sind die Jungen in der Lage, riesengroße Mengen an Nahrung zu verschlingen. Es ist jedoch keine Bulimie. Dieser Verbrauch entspricht den tatsächlichen Bedürfnissen.

Bei Jungen beginnt die Pubertät etwa im Alter von 12 Jahren. Sie werden mehrere zehn Zentimeter wachsen und innerhalb von 4 bis 5 Jahren 20 bis 30 Kilo zunehmen. Dieses gigantische Wachstum reicht aus, um zu erklären, warum sie viel essen. Wenn sie jedoch in Quantität essen müssen, sollte dies nicht zu Lasten der Qualität gehen.

Eine empfohlene Energiezufuhr höher als die seines Vaters

Die angegebenen Energieaufnahmen sind nur Durchschnittswerte. Sie sind vor allem Benchmarks.

Empfohlene Energiezufuhr pro Tag

10-12 Jahre

2190 kcal

13-15 Jahre

2480 kcal

16-19 Jahre

2870 kcal

(nach Dupin et al., Empfohlene Nahrungsaufnahme für die französische Bevölkerung, Tec§Doc-Lavoisier, 1994).

Im gleichen Alter sind die Gewichts- und Größenunterschiede von einem Jugendlichen zum anderen manchmal sehr ausgeprägt. Mit 13 kann ein Junge 45 Kilo wiegen und 1,55 Meter groß sein, während sein bester Freund bereits 65 Kilo wiegt und 1,78 Meter misst. Sie werden sicherlich nicht auf die gleiche Weise essen. Diese Variationen finden sich auch bei demselben Jugendlichen. Wachstumsschübe werden von „Pausen“ unterbrochen, was erklärt, warum Jugendliche manchmal hungrig sind und manchmal weniger. Das ist völlig normal.

Alle Lebensmittel sind erlaubt

Ihre Energieaufnahme muss auf die verschiedenen Nährstoffe aufgeteilt werden: Proteine, Lipide und Kohlenhydrate.

  • Proteine liefern Fleisch, Fisch, Eier, aber auch Milchprodukte. Sie sind auch in Getreideprodukten (Brot, Teigwaren usw.) enthalten
  • Kohlenhydrate sollten die Hauptenergiequelle sein. Sie finden sich in Form von Stärke in allen Cerealien oder ähnlichen Produkten (Reis, Nudeln, Zwieback, Frühstückscerealien etc.). In Form von Einfachzuckern sind Kohlenhydrate in Obst, Gemüse aber auch und vor allem in Süßwaren (Süßwaren, Getränke) bei Jugendlichen oft sehr beliebt. Begrenzen
  • Lipide müssen, wenn sie lebensnotwendig sind, in einem vernünftigen Rahmen bleiben, insbesondere im Hinblick auf die sogenannten "versteckten" Fette, die in Lebensmitteln enthalten sind. Keine Orgie von Pommes, Pommes, Eis oder Gebäck.

Um die beste Balance in ihrer Ernährung zu erreichen, müssen Jugendliche alles andere als in vernünftigen Mengen zu sich nehmen, denn jede Lebensmittelgruppe versorgt unseren Körper mit den für sein Wachstum essentiellen Nährstoffen.

Snack: eine echte Mahlzeit

Während ihr Bedarf in erheblichem Maße steigt, neigen Jugendliche dazu, den Snack zu meiden, der in ihren Augen eine Kindermahlzeit bleibt. Je mehr sie wachsen, desto weniger schmecken sie. Im Gegenteil, es ist eine grundlegende Mahlzeit für sie. Es sorgt für eine gute Verteilung der Speisen über den Tag und tankt Energie, denn das Mittagessen ist schon in weiter Ferne. Diese Mahlzeit sollte jedoch keine Entschuldigung sein, etwas zu essen. In seiner Zusammensetzung ist es wünschenswert, dass es sich dem Frühstück annähert:

  • Ein Getreideprodukt für Energie: Brot, Frühstückszerealien, Kekse, Trockenkuchen, Pfannkuchen...
  • Ein Milchprodukt für Proteine ​​und Kalzium: heiße oder kalte normale oder aromatisierte Milch, Milchprodukte, Käse
  • Ein hydratisierendes Getränk: Fruchtsaft, Tee, süßes Getränk (in Maßen).

Der Teenager ist oft sehr hungrig, er hat nicht unbedingt gut zu Mittag gegessen. Der Körper ist daher anspruchsvoll und das ist ganz normal. Denken Sie daran, Ihre Schränke und Ihren Kühlschrank aufzufüllen. Und lassen Sie ihn von seinem Tag dekomprimieren. Der Nachmittagstee sollte ein echter Moment der Entspannung nach dem College und der High School sein.