Unsere Haut wird täglich von Schadstoffen angegriffen. Und das betrifft nicht nur Großstädte, im Gegenteil. Doch wie können Sie effektiv bekämpfen und Ihre Haut vor Schadstoffen schützen? Update mit Dermatologen Philippe Deshayes.

Mitesser, stumpfe Haut, Allergien, Akne oder Trockenheit... Die Auswirkungen von Schadstoffen auf die Epidermis sind vielfältig. Starke wissenschaftliche Beweise zeigen nun, dass Umweltverschmutzung auch eine der Hauptursachen für Hautalterung Hautschäden ist und. Auch wenn es die Bewohner von Großstädten erst recht betrifft, so gibt es auch in ländlichen Gebieten Verschmutzungen. Um die ganze Thematik dieser Ausgabe besser zu verstehen, klärt uns Dermatologe Philippe Deshayes auf und präsentiert seine Empfehlungen.

Welche Schadstoffe sind schädlich für die Haut?

Philippe Deshayes. Die Hauptschadstoffe sind Feinstaub aus der Luft. Sie erscheinen beispielsweise in Form von schwarzen und fettigen Partikeln, die auf dem weißen Gartentisch im urbanen Raum sichtbar sind. Sie entstehen aber auch durch das Ausbringen von Produkten wie Düngemitteln oder Pestiziden in Anbauflächen (Getreide, Weinberge etc.), Gasen (Stickoxide) aus Fahrzeugabgasen und Ozon (O3).

Welche Auswirkungen hat diese Verschmutzung auf die Haut?

Die ersten Anzeichen sind zunächst Reizungen und Entzündungen der Haut, die sehr empfindlich und intolerant wird. Dies kann durch einen Angriff auf die Lipide auf der Hautoberfläche erklärt werden, die ihre Rolle als Schutzbarriere verändern. Auch die Qualität des abgesonderten Talgs wird verändert: Er spielt nicht mehr seine Schutzfunktion, sondern sammelt sich an der Öffnung der Poren an und erweitert diese, was zum Auftreten von Mitessern führt. All dies trägt zur allgemeinen Trockenheit der Haut bei, die unangenehm wird.

Dieser Oxidationseffekt ist auch tiefer zu spüren. Tatsächlich verbindet es sich mit der schädlichen Wirkung von UV-Strahlung und kann das frühere Auftreten von erklären, braunen Flecken und Hyperpigmentierung in geografischen Gebieten in denen die Umweltverschmutzung wichtiger ist.

Was empfehlen Sie, um die Haut vor der täglichen Verschmutzung zu schützen?

Wir müssen auf drei Ebenen handeln. Beginnen Sie mit einer Reinigung gründlichen, um alle Partikel zu entfernen, die sich im Laufe des Tages auf der Haut abgesetzt haben. Ein wirksamerer Reiniger zum Abspülen wird bevorzugt. Wenn die empfindliche Haut dies jedoch nicht vertragen kann, kann sie durch einen Dermo-Reiniger ersetzt werden, der mit den Fingern in einer sanften, aber lang anhaltenden Massage aufgetragen wird, gefolgt von einer thermischen Anwendung für ein sanftes und beruhigendes Abspülen. Dann ist es wichtig, gut zu hydratisieren. Eine Feuchtigkeitscreme soll helfen, die Hautbarriere wieder aufzubauen, um sich besser gegen die Angriffe von Schadstoffen zu schützen, und gleichzeitig eine beruhigende Rolle für mehr Komfort spielen. Schließlich vergessen wir nicht, es mit einem zu kombinieren, Sonnenschutz wirksamen (50+) wenn wir wissen, dass die Aggression von umweltschädlichen Produkten durch die von UV, insbesondere UVA, verstärkt wird. Die Aciana Botanica-Reihe von Sanoflore bietet eine breite Palette von Reinigungsprodukten, die an die Erscheinungsformen der Umweltverschmutzung angepasst sind und für jeden Hauttyp unabhängig von ihrer Empfindlichkeit geeignet sind.

Gibt es wirksame Behandlungsmethoden zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung?

Sorgfältige Reinigung und feuchtigkeitsspendende Pflege, die die schützende Hautbarriere wieder auffüllt, sind die besten Waffen. Seien vorsichtig bei übermäßig aggressiven Behandlungen wie Peelings oder Peelings. Sie werden oft nicht gut vertragen, weil die Haut empfindlich und oft hyperreaktiv geworden ist. Wir können auch die lokale Anwendung von Antioxidantien auf der Haut empfehlen: das CE Ferulic Serum von Skin Ceuticals ist am konzentriertesten.

Spielt die Ernährung eine Rolle beim Schutz der Haut? Und wenn ja, was ist zum Essen zu empfehlen?

Da die Rolle der Oxidation bei den schädlichen Auswirkungen der Umweltverschmutzung bekannt ist, werden antioxidative Lebensmittel dringend empfohlen. Alle Lebensmittel, die Vitamin C (Petersilie, Pfeffer, Zitrone...), Vitamin E (Weizenkeimöl, Haselnuss, Olivenöl...) enthalten, werden ebenfalls empfohlen.