Im Gegensatz zu klassischen Vorstellungen scheinen sich Persönlichkeitsstörungen im Laufe der Jahre zu verändern, jedoch je nach Fall in entgegengesetzte Richtungen. Während bizarre und ängstliche Verhaltensweisen dazu neigen, sich zu verschlimmern, verblassen hyperemotionale und melodramatische Verhaltensweisen. Überblick...

Troubles de la personnalité

Eine subtile Mischung aus Genetik und Erfahrungen aus der umgebenden Welt, die Persönlichkeit eines Individuums wird während der Kindheit geschmiedet. Es wird allgemein angenommen, dass es sich nicht ändert oder kurz nach dem Ende der Adoleszenz. Das gleiche gilt für Persönlichkeitsstörungen, eine psychiatrische Entität, die durch ein bestimmtes Verhalten und Beziehungsleben definiert ist und zu psychischem Leiden und sozialen Schwierigkeiten führt, jedoch ohne eine charakterisierte psychische Störung. Anders als beispielsweise Depressionen oder Phobien, bei denen es zu Exazerbationen und Pausen kommen kann, sollen diese Persönlichkeitsstörungen ein für alle Mal behoben werden.

Zwölf Jahre Follow-up

Eine englische Studie zeigt, dass dies tatsächlich nicht der Fall ist. Um zu diesem Schluss zu kommen, untersuchten die Autoren Menschen mit verschiedenen Persönlichkeitsstörungen im Abstand von zwölf Jahren. Während dieser Zeit verschlechterten sich einige ihre Beschwerden, andere profitierten im Gegenteil von einer Verbesserung. Alles hängt in Wirklichkeit von der Art ihrer Störung ab.

Ängstlich oder "flamboyant"

Persönlichkeitsstörungen lassen sich nach den neuesten Nomenklaturen in drei Gruppen einteilen:

  • Gruppe A umfasst „ skurrile “ Persönlichkeiten, die geringfügigen Formen von Psychosen entsprechen könnten. Dies sind paranoide Persönlichkeiten, die von Misstrauen, der Tendenz zu feindlichen Absichten gegenüber ihren Mitmenschen dominiert werden, schizoide Persönlichkeiten, die durch affektive Gleichgültigkeit und sozialem Rückzug gekennzeichnet sind, und schizotypische Persönlichkeiten, bei denen die Eigenarten der Gesellschaft vorherrschen.
  • Gruppe B, " extravagant " genannt, wird durch asoziale, theatralische (die die Komödie spielt) oder narzisstische Persönlichkeiten repräsentiert, die sich durch Dramatisierung, Exzentrizität und Emotionalität auszeichnen
  • Gruppe C, „ ängstlich “, umfasst vermeidende Persönlichkeiten, dominiert von sozialer Verlegenheit, abhängig, passiv-aggressiv, resistent gegen jegliche Leistungsforderung und zwanghaft-zwanghaft, gekennzeichnet durch Perfektionismus und Starrheit.

Therapeutische Implikationen

Während sich Menschen mit Gruppe A, „komisch“ oder Gruppe C, „ängstliche“ Persönlichkeiten in zwölf Jahren eher verschlechtert haben, haben diejenigen in Gruppe B, „auffällig“, ihre Neigung zu Dramatisierung oder antisozialem Verhalten im Laufe der Zeit nachgelassen. Dieses neue Licht ist nicht ohne Bedeutung für den prognostischen und therapeutischen Plan: Es ist legitim zu glauben, dass die Persönlichkeitsstörungen der "Skurrilen" oder "Ängstlichen" eine genauere Behandlung verdienen.