Infektionen betreffen nicht nur Krankenhäuser, sondern alle Orte, an denen medizinische Versorgung durchgeführt wird. Die LIEN erkennt an, dass es der Mobilisierung einer Handvoll Pioniere zu verdanken ist, die seit 1988 investiert haben, um den Kampf gegen nosokomiale Infektionen insbesondere durch CLIN, C.CLIN, CTINILS und INVS zu organisieren, dass heute eine Verbesserung messbar ist. Die Nutzer, Partner im Kampf, möchten den Kampf fortsetzen und schlagen die Umsetzung einer Reihe von Sofortmaßnahmen vor, die sie für wesentlich halten.

24 Ansprüche für 24 Monate

FORMATION

1 - Hygiene und Prävention von versorgungsbedingten Infektionen werden im medizinischen Erststudium von Ärzten und allen Pflegekräften ab Beginn ihrer Ausbildung gezielt gelehrt. 2 - Im Sinne der Weiterbildung werden Hygieneschulungen für alle Pflegekräfte, die mit Patienten arbeiten, sowie für die städtischen Ärzte obligatorisch und wirksam gemacht. 3 - Ein Staatsdiplom in der Fachrichtung Krankenpfleger wird eingeführt und es werden Arbeitsplätze geschaffen. (mit möglicher Gleichwertigkeit von Hochschuldiplomen - DU).

Etats généraux sur les infections nosocomiales

AUSBILDUNG

4 - Hygiene- und Infektionspräventionsmaßnahmen in den Gemeinden werden von der frühen Kindheit an in den Lehrplan integriert. 5 - Von den Verbänden werden regelmäßig Informations- und Aufklärungskampagnen zur Grundhygiene organisiert und verbreitet.

PRÄVENTION UND RISIKOMANAGEMENT

6 - Die Unabhängigkeit der für das Risikomanagement und die Sicherheit der Gesundheitsversorgung in Gesundheitseinrichtungen verantwortlichen Person wird durch Gesetz und Verordnungen gewährleistet. 7 - Der Risikomanager verfügt über einen Interventionsrahmen, der mit dem der Personalsicherheit identisch ist, der es ihm ermöglicht, eine gefährliche Pflegesituation für den Patienten mit dem Recht auf Alarmierung und Einstellung der Aktivität auszusetzen 8 - Jeder Bettpatient, jeder Pflege- und Beratungsraum wird mit einem Handwaschpunkt oder einem Spender für antiseptische Lösungen ausgestattet. Die Behandlungs- und Aktenwagen werden mit Spendern für antiseptische Lösungen ausgestattet. Die Existenz dieser Praxis wird in die Dashboards* integriert.

UNTERSTÜTZT

9 - Referenzzentren für die Versorgung von Patienten mit nosokomialen osteoartikulären Infektionen werden nach Vorgaben der Fachgesellschaften eingerichtet. 10 - Ärzte, die Infektionskrankheiten überweisen oder Mikrobiologen, werden in jeder Gesundheitseinrichtung ernannt und bei komplizierten Infektionen konsultiert, insbesondere bei Infektionen im Zusammenhang mit der Implantation von Medizinprodukten. Der Name des überweisenden Arztes wird in die Begrüßungsbroschüre eingetragen und auf der Eingangstafel des Krankenhauses angezeigt. Diese Elemente werden in die Dashboards für nosokomiale Infektionen integriert.

INFORMATION, TRANSPARENZ

11 - Die Stadtmedizin wird in die Meldeschleife für nosokomiale Infektionen eintreten und an der postoperativen Nachsorge der Patienten zur Überwachung von Infektionszeichen beteiligt sein. 12 - Der Patient, der Opfer einer meldepflichtigen nosokomialen Infektion wurde, wird über die ihn betreffende Meldung informiert. Diese Informationen werden in seiner Akte nachverfolgt. 13 - Der Patient tritt in die Schleife ein, in der nosokomiale Infektionen gemeldet werden. er kann jeden Hygienemangel oder jede Vorgehensweise melden, die dem Risikomanagement-Manager der Gesundheitseinrichtung gefährlich erscheint.

BEWERTUNG UND ÜBERWACHUNG

14 - Die Bewertung und die berufliche Weiterentwicklung von Direktoren von Gesundheitseinrichtungen werden die Ergebnisse der Dashboards integrieren, wenn in 2 aufeinander folgenden Jahren keine Verbesserung festgestellt wird. 15 - Die Schadenerfahrungen bei medizinischen Unfällen in jeder Gesundheitseinrichtung werden nach Abteilungen oder Einrichtungen bewertet und von der Hohen Gesundheitsbehörde veröffentlicht. 16 - Praktiker und Betreuer respektieren das Prinzip der Nulltoleranz beim Tragen von Schmuck. das Tragen eines „Frag mich, ob ich mir die Hände gewaschen habe“-Badges für Mitarbeiter mit Patientenkontakt in allen Gesundheitseinrichtungen eingeführt und diese Maßnahme in die Dashboards* für nosokomiale Infektionen aufgenommen wird. 17 - Hygienepraktiken in der freien Medizin, einschließlich Zahnarztpraxen, medizinischem Analyselabor und paramedizinischer Pflegepraxis, werden von der Hohen Behörde für Gesundheit bewertet.

REPARATUR UND ERKENNUNG

18 - Für die Entschädigung von Opfern wird gemäß dem Gesetz vom 4. März 2002 die vorübergehende Arbeitsunfähigkeit in die vorübergehende funktionelle Gesamtunfähigkeit umklassifiziert. 19 - Die Schwelle für die teilweise dauerhafte Arbeitsunfähigkeit, die eine Entschädigung für therapeutische Notfälle ermöglicht, wird auf 20 % gesenkt.

DEMOKRATIE SANITÄR

20 - Einsicht in die Krankenakte: Es wird ein beschleunigter Rechtsbehelf bei der Aufsichtsbehörde eingelegt, um das Versäumnis der Übermittlung der Akte an den Patienten zu beheben. 21 - Der Jahresbericht der CRU, Kommission für die Beziehungen zu den Nutzern und die Qualität der Versorgung, wird über die Verzögerungen bei der Übermittlung von Akten an die Patienten berichten und die Ergebnisse werden in die Leistungsindikatoren der Einrichtungen integriert.

WIRTSCHAFTLICHE MITTEL DES KAMPFS

22 - Bei der Preisgestaltung jeder Einrichtung werden die Bemühungen zur Bekämpfung nosokomialer Infektionen in Form einer Haushaltsbewertung berücksichtigt. Die Ziele und Ressourcenverträge müssen eine Haushaltslinie für diesen Kampf enthalten.

FORSCHUNG

23 - Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen nosokomialer Infektionen werden Gegenstand eingehender Evaluationsarbeiten sein. 24 - Die Erforschung nosokomialer Infektionen wird als vorrangiges Thema in die klinischen Forschungsprogramme von Krankenhäusern aufgenommen, insbesondere um die Relevanz des systematischen Einsatzes von Frühdiagnostiktests für Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) zu bewerten.

Diese 24 Vorschläge werden dem Minister für Gesundheit und Solidarität, Xavier Bertrand, vorgelegt. Ein Begleitausschuss wird eingerichtet, um die Umsetzung jedes Vorschlags in den nächsten zwei Jahren sicherzustellen. Darüber hinaus ist jeder Franzose aufgerufen, diese Erklärung zu unterstützen. Eine dem Estates General gewidmete Website http://www.eg-noso.com/ ermöglicht es Ihnen, es online zu unterschreiben.

* Dashboards: Qualitätsverbesserungsinstrument mit 5 Indikatoren, die es allen Gesundheitseinrichtungen ermöglichen, ihre Maßnahmen im Bereich der Bekämpfung nosokomialer Infektionen zu messen, im Zeitverlauf nachzuverfolgen und Vergleiche zwischen Einrichtungen anzustellen. Ein sechster Indikator könnte Ansprüche 8,10,16 integrieren.