Mehr personelle und logistische Ressourcen, mehr Zugang zu innovativen Medikamenten, mehr Koordination zwischen Angehörigen der Gesundheitsberufe und mehr Menschlichkeit in der Versorgung. Dies ist der Schlachtplan des Krebsplans in Bezug auf die Versorgung.

Den Patienten wieder in den Mittelpunkt eines qualitativ hochwertigen, transparenten und koordinierten Versorgungssystems zu stellen, ist unter anderem das Ziel des Krebsplans, der die Versorgung in einem Versorgungsnetzwerk spezialisierten und unpersönlichen Strukturen vorzieht.

Förderung des Zugangs zu Pflegenetzwerken

Humaniser les soins du cancer

Die vom Präsidenten der Republik Jacques Chirac angekündigten Maßnahmen zur Verantwortungsübernahme konnten überraschen: „Die Qualität der Versorgung muss verbessert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wäre eine Lösung möglich gewesen: die Behandlung von Krebserkrankungen vorzubehalten“ in spezialisierte Strukturen, die sich in den größten Städten befinden. Das war nicht unsere Wahl. Krebs ist eine Krankheit wie jede andere, für die das gesamte Gesundheitssystem verantwortlich sein muss. Sie muss anderswo behandelt werden können als in großen unpersönlichen Einheiten, weit weg von seiner Familie oder seinem Zuhause".

Der Präsident betonte daher die Verallgemeinerung von Krebsversorgungsnetzwerken, damit alle an der Krebsbekämpfung Beteiligten koordiniert arbeiten. Wir wissen insbesondere um den Nutzen für den Patienten von Untersuchungen bei mehreren Spezialisten: Onkologen, Strahlentherapeuten, Organ- oder Tumorspezialisten. Um dies zu erreichen, wird es notwendig sein, die Verbindung zwischen der Versorgung in der Stadt und im Krankenhaus rund um den Patienten zu erleichtern. Vor dem Sozialausschuss des Senats stellte Gesundheitsminister Jean-François Mattei dieses neue Versorgungssystem rund um den Patienten vor.

Regionale Referenzzentren werden für schwere Behandlungen herangezogen, um die Verbreitung bewährter Verfahren zu fördern und neue Ressourcen zu bündeln, beispielsweise im Bereich der medizinischen Bildgebung. „Aber damit der Patient zu einem echten Akteur in seiner Obhut wird, muss ihm auch die Möglichkeit gegeben werden, sich zu informieren. Dazu werden wir eine gebührenfreie Nummer, eine Website sowie Informationsstellen (Informationskioske aber auch Apotheken und Krankenhäuser)", ergänzt Gesundheitsminister Jean-François Mattei.

Humanere Unterstützung während und nach Krankheit

Der Krebskontrollplan stellt auch sicher, dass die Versorgung humanisiert wird. Dazu werden die allerersten Momente der Pflege verbessert. "Die Bedingungen dieser Ankündigung sind entscheidend, um dem Patienten und seiner Familie zu helfen, sich zu mobilisieren und gegen die Krankheit zu reagieren. Sie wird jedoch nicht immer mit der erforderlichen Psychologie oder unter zufriedenstellenden Bedingungen durchgeführt", bedauerte der Präsident der Republik. Um hier Abhilfe zu schaffen, wird die psychologische Ausbildung der Behandler verbessert und die Krankenkassen sollten die Besonderheit der „Beratung“ anerkennen.

Zusätzlich zu diesen wichtigen Verbesserungen wird die Heim-Chemotherapie sowie die häusliche Pflege erleichtert. Damit die soziale Ausgrenzung nicht zur Krankheit hinzukommt, zielen bestimmte Maßnahmen darauf ab, den Erhalt oder die Rückkehr ins Erwerbsleben, den Zugang zu Krediten und Versicherungen sowie die Anwesenheit der Eltern mit ihren kranken Kindern zu erleichtern. Im Bewusstsein der Bedeutung von Verbänden in diesem Bereich wird ihr Zugang insbesondere durch die Einrichtung eines assoziativen Referenzkontakts zu jeder Krankenakte erleichtert.

Schließlich sieht der Plan eine bessere Schmerzbehandlung und eine verstärkte psychologische Unterstützung vor. Darüber hinaus, und weil der Sieg über die Krankheit nicht immer das Ende des Weges ist, wird die Entwicklung der Palliativmedizin durch die Schaffung spezialisierter Einheiten verstärkt.

Verbesserung der Ausbildung von Fachkräften und des Zugangs zu Innovation

„Zur Gewährleistung der Versorgungsqualität gehört auch, über genügend kompetentes Fachpersonal – Ärzte, Pflegepersonal, Pflegehelfer, Physiotherapeuten – und an die Bedürfnisse der Patienten angepasste Strukturen zu verfügen“, betont der Präsident. In einem Bereich, in dem Profis schon lange Alarm schlagen, kann dieser Wunsch nur mit Genugtuung aufgenommen werden. Um die Ausführungen des Präsidenten zu beleuchten, stellte der Gesundheitsminister klar, dass „bestimmte Studien gezeigt haben, dass 90% der Internatsschüler während ihrer Ausbildung noch nie eine Krebsabteilung durchlaufen haben. Wir wählen jedoch nur diese aus, die wir kennen Nach diesem Grundsatz wird für alle ein Pflichtpraktikum in einem onkologischen Dienst angeboten. Schließlich werden wir die Verbindungen fördern, die im Rahmen des Medizinstudiums zur Onkologie führen können". Die Aussichten auf Absatzmöglichkeiten und eine persönliche Herausforderung, die so motivierend sind wie der Kampf gegen den Krebs, werden junge Menschen dazu ermutigen, diesen Weg einzuschlagen, so der Gesundheitsminister.

Neben der Personalrekrutierung sieht der Plan vor, die Zahl der Krebsdiagnose- und -überwachungsgeräte zu erhöhen, Strahlentherapiegeräte zu erneuern und den Zugang zu Medikamenten und innovativen Geräten zu gewährleisten.

Nach Angaben des Gesundheitsministers sollen die neuen Kredite über einen Zeitraum von fünf Jahren die Mittel für die Unterstützung um 100 %, für Gesundheitseinrichtungen um 80 % und um 160 % für den Zugang zu Arzneimitteln und innovativen Geräten erhöhen.