Als festliche und gesellige Angewohnheit genießt Alkohol ein oft positives Image. Nicht weniger als 5 Millionen Franzosen sind jedoch übermäßige Verbraucher. Neben den langfristigen Gefahren (Krebs, Leberzirrhose etc.) fördert Trunkenheit aggressives Verhalten und rücksichtslose Risikobereitschaft.

Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Alkohol und Gewalt?

Gleichzeitig mit dem Rauschzustand enthemmt Alkohol. In gewaltsamen Konflikten ist Alkohol oft ein Teil der Gleichung. Die Vielzahl der Faktoren (erblich, familiär, sozioökonomisch, psychologisch usw.) erlaubt es uns nicht, einen einzigen kausalen Zusammenhang zwischen Alkoholmissbrauch und Manifestationen von Gewalt zu isolieren.

Bei Persönlichkeit Gewaltausbrüchen unter Alkoholeinfluss spielt offensichtlich die eine Rolle, ebenso der Kontext und die Darstellungen oft gewalttätigen der Alkoholwirkungen, wie sie insbesondere in Filmen zu sehen sind. Es besteht jedoch kein Zweifel, dass Alkohol das Handeln erleichtert, bei Sexualdelikten und körperlicher Gewalt indem er Hemmschwellen abbaut.

Warum macht Alkohol gewalttätig?

Alkohol beeinträchtigt die kognitiven Funktionen. In Insbesondere betrifft es die Möglichkeit, Prozessinformationen. Der Trinker wird sich auf das unmittelbare Handeln und die Reaktion, die es in ihm provoziert, konzentrieren und nicht auf die Folgen, die dies längerfristig haben kann. Dies wird als "alkoholische Kurzsichtigkeit" bezeichnet.

Alkohol erhöht daher die Impulsivität, die eine leichte Nervosität geweckt hätte, kann dann übermässige Ausmaße annehmen und in eine Explosion verbaler oder körperlicher Aggression übergehen. Auch die mehr trinken wir, desto weniger wir Lage sind die soziale Situation zu beurteilen in der wir uns befinden, das Risiko einer banalen Akt für eine Provokation des Nehmens wird dann multipliziert und als Alkohol Schübe zu überschätzen, einige werden nicht zögern. Vergelten den anderen einzuschüchtern.

Alkohol kann insbesondere den vorderen Teil des Gehirns (frontale Kortikalis) möglicherweise irreversibel verändern. Dieser Teil verlangt jedoch Selbstkontrolle und Verhalten in der Gesellschaft sowie gezieltes Handeln, Argumentieren und Problemlösung.

Schließlich kann sich Aggression bei manifestieren Alkoholabhängigkeit, wenn die Person ein verspürt starkes Verlangen nach Alkohol, das sie nicht befriedigen kann. Sie wird dann sehr reizbar sein und dies erhöht das Risiko für gewalttätiges Verhalten.

Alkohol und Eifersucht

Menschen, die übermäßig und für einige Zeit trinken, können zeigen alkoholische Eifersucht. Dieses Gefühl betrifft hauptsächlich Männer. In ihrem betrunkenen Zustand lassen sie sich täuschen und führen Argumente vor, die sie für unwiderlegbar halten, aber eigentlich absurd sind. Dieses Verhalten sollte zu Ihr Umfeld großer Wachsamkeit auffordern, da es schnell zu häuslicher Gewalt führen kann.

Alkohol und Gewalt: Prävention

Die Prävention von gewalttätigem Verhalten im Rauschzustand beginnt mit der Prävention von Alkoholgefahren im Allgemeinen. Bei wiederholtem gewalttätigen Verhalten müssen Sie aber auch akzeptieren, dass Sie ein Problem haben und nicht zögern, einen Arzt und/oder Psychologen aufzusuchen, der Ihnen helfen kann, Ihren Alkoholkonsum zu reduzieren, aber auch an den Ursachen dieser Gewalt zu arbeiten.

Wie spricht man Jugendliche an?

Eltern, die beunruhigt sind, durch das Verhalten ihres Kindes gegenüber Alkohol sollten darauf achten, das Thema nicht durch moralisierende Rede anzusprechen. Die Frage unter einem Risikogesichtspunkt zu stellen, berührt den jungen Menschen nicht, der sich für unbesiegbar hält.

Wir dürfen jedoch nicht aufgeben, "die Sturheit, da zu sein und sich zu stellen, ist das Gegenteil einer pädagogischen Entschlossenheit ", erklärt Dr. Robert Brès, Psychiater am Krankenhaus Colombière in Montpellier. Es ist vorzuziehen, den Teenager einzuladen, zu sich über seine Beweggründe, über die unmittelbaren Auswirkungen von Alkohol wundern und auf den längerfristigen Folgen zu bestehen. „ Wir plädieren nicht für Abstinenz, wir würden von den Jugendlichen nicht gehört, aber wir tun unser Bestes, um sie zu sensibilisieren, damit sie eine verantwortungsvolle Haltung einnehmen“, betont Sylvie Donnadieu.

Tipps für kontrollierten Alkoholkonsum

Um nicht die Kontrolle zu verlieren, einige Tipps hilfreich sein:

  • Beginnen Sie Trinken.
  • immer ein Glas Alkohol mit einem Glas Wasser ab
  • Sie nicht auf nüchternen Magen
  • Trinken Sie langsam
  • umgeben sind, denen Sie vertrauen, können , ohne sich selbst in Gefahr zu bringen
  • Sie nicht 2 Standardgetränke pro Tag (10 Gramm Alkohol pro Glas) oder 10 Getränke pro Woche und halten Sie immer alkoholfreie Tage ein.

Wenn Sie selbst feiern, überschreiten Sie niemals die maximal 4 sogenannten „Standard“-Gläser. Und vergessen Sie nicht, dass ab dem zweiten Getränk der zulässige Blutalkoholspiegel überschritten wird. Also am Rad vorbei.