Stress schwächt unseren Körper und kann die Entstehung verschiedener Krankheiten, Infektionen und Bluthochdruck begünstigen. Viele Studien haben gezeigt, dass Stress schlecht für die Gesundheit ist. Entdecken Sie die Ergebnisse dieser inspirierenden Studien.

Stress erhöht das Schlaganfallrisiko

Die Risiken eines zerebrovaskulären Unfalls stehen in direktem Zusammenhang... mit der Persönlichkeit! Laut schwedischen Forschern werden Menschen, die nicht wissen, wie sie mit Stresssituationen umgehen sollen, viel häufiger Opfer.

Um zu diesem Schluss zu kommen, haben Wissenschaftler seit Anfang der 1980er Jahre 238 Bluthochdruckpatienten beobachtet und sie zunächst Tests unterzogen, um ihre Stressanpassung zu beurteilen. Der Haupttest bestand darin, eine Reihe von Wörtern zu lesen, die eine Farbe bezeichneten und in einer anderen geschrieben waren: das Wort "grün" zum Beispiel in roter Schrift. Es kommt dann darauf an, entweder das Wort zu lesen oder seine Farbe zu bestimmen, ohne sich zu täuschen. Es ist jedoch fast unmöglich, sich nicht zu irren.

Wissenschaftler konnten Menschen beobachten, die es schafften, ruhig zu bleiben, und solche, die während des Tests wütend wurden. Sie fanden heraus, dass die "nervigeren" Menschen dreimal häufiger einen Schlaganfall erleiden als die gewichtigeren Menschen. Natürlich spielen noch viele andere Faktoren eine Rolle.

Stress erhöht das Infektionsrisiko

Amerikanische Forscher wollten den Einfluss von Stress auf das Infektionsrisiko abschätzen. Obwohl aus offensichtlichen Gründen an Mäusen durchgeführt, liefert diese Studie interessante Ergebnisse. Wissenschaftler haben bei diesen Tieren Hautwunden angelegt, die sie dann einem Bakterium aussetzten Streptokokken-. Die Hälfte der Nager war in den letzten drei Tagen erheblichem Stress ausgesetzt gewesen. Nach 5 Tagen hatten die gestressten Mäuse 100.000-mal mehr opportunistische Bakterien auf ihren Wunden. Nach 7 Tagen waren 85 % ihrer Wunden infiziert, verglichen mit nur 27 % bei Kontrollmäusen. Stress verringert somit bei die Wirksamkeit des körpereigenen Abwehrsystems Mäusen, was das Risiko opportunistischer Infektionen erhöht.

Stress und Immunantwort

Die Reaktion unseres Immunsystems auf Krankheiten oder Infektionen würde direkt von unserer Persönlichkeit abhängen. Bei erheblichem Stress wären unsere natürlichen Abwehrkräfte von schlechterer Qualität und würden uns anfälliger machen.

Forscher der University of Pittsburgh wollten gleichzeitig den psychischen Zustand von 84 Freiwilligen und ihre Immunantwort messen. So füllte jeder Teilnehmer einen Fragebogen aus, der darauf abzielte, einen bestimmten Charakterzug seiner Persönlichkeit zu bewerten: seinen Neurosegrad. Eine hohe Punktzahl bei diesem Test spiegelt Stimmungsschwankungen, starke Nervosität und wider schlechtes Stressmanagement. Gleichzeitig wurden die Freiwilligen gegen Hepatitis B geimpft. Es sei daran erinnert, dass ein Impfstoff darauf abzielt, die Etablierung spezifischer Abwehrmechanismen gegen ein bestimmtes Virus oder Bakterium zu stärken und zu beschleunigen, indem das Immunsystem der Person mit einer Pseudo-Infektion konfrontiert wird Agent. Die Forscher konnten dann die Qualität der Reaktion der natürlichen Abwehrkräfte der Patienten bestimmen, indem sie einen Bluttest zur Bestimmung der Antikörperproduktion durchführten.

Ergebnis: Die Qualität der Reaktion erscheint bei Menschen mit neurotischen Tendenzen geringer. Diese Entdeckung beweist, dass diese Menschen mehr Symptome entwickeln würden als andere.

Die Forscher setzten die Teilnehmer auch einer stressigen Aktivität aus (eine Rede vor einer Kamera halten), bevor sie einen Bluttest machten. Auch hier fanden sie bei den am stärksten gestressten Menschen eine schwächere Reaktion des Immunsystems. Dieser Link ist umso ausgeprägter bei Personen, die beim ersten Test eine hohe Punktzahl erreicht haben.

Obwohl der Mechanismus noch schwer zu identifizieren ist, wissen wir, dass Stress den Spiegel von Hormonen wie Cortisol beeinflusst, die, wenn sie in zu großer Menge ausgeschüttet werden, unser Immunsystem schwächen.

Schließlich kann Stress zu riskantem Verhalten wie Alkoholismus führen, das sich nachteilig auf unsere natürlichen Abwehrkräfte auswirkt.

Stress und Brustkrebs

Andere Studien belegen die schädlichen Auswirkungen von Stress. Einige Forscher haben Stress als Risikofaktor für die Entwicklung oder das Wiederauftreten von Brustkrebs identifiziert. Dieser Einfluss ist jedoch noch immer umstritten. Die jüngste Studie zu diesem Thema bezeugt die Bedeutung dieses Missverständnisses bei Frauen, die Opfer einer solchen Krebserkrankung geworden sind. Fast die Hälfte (42,2%) nennt Stress als eine der Ursachen ihrer Erkrankung, weit vor genetischen Einflüssen oder der Umwelt. Noch mehr Menschen denken, dass positive Gedanken das Wiederauftreten von Krebs verhindern. Diese a-priori sind derzeit noch nicht Gegenstand einer wissenschaftlichen Validierung.

Stress und plötzlicher Tod

Noch besorgniserregender ist, dass Stress... zum Tod führen kann! Darauf weisen Forscher der Yale University hin. Ihnen zufolge wären die Spannungen die Ursache für Herzstillstände, die zu plötzlichen Todesfällen führen würden. Sie haben gezeigt, dass Stress bei Patienten mit Herzdefibrillatoren zu Rhythmusstörungen führt schwer zu kontrollierenden. Und Forscher verdeutlichen den Zusammenhang zwischen plötzlichem Tod und Stress an konkreten Beispielen: Diese Todesart tritt häufiger montags, morgens, bei Kriegen oder Naturkatastrophen auf... Bedingungen...

Frühere Studien hatten Stress andere schädliche Auswirkungen zugeschrieben, es würde fördern:

  • Ansammlung von Fett, insbesondere im Bauch.
  • Das Auftreten von Kreuzschmerzen.
  • Die Entwicklung von Arteriosklerose und arterieller Hypertonie, daher Herzinfarkt.