Wenn Sie planen, in Teile Afrikas oder in das tropische Amerika zu reisen, beachten Sie, dass die Gelbfieberimpfung für einige Länder obligatorisch sein kann und auf jeden Fall dringend empfohlen wird. Menschen, die in Guyana leben, müssen geimpft werden.

Das Gelbfieber ist eine Viruserkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es ist in den Ländern Afrikas und des intertropischen Amerikas weit verbreitet, Asien bleibt verschont. Impfungen sind daher in Frankreich uninteressant und nicht im Impfkalender enthalten . Auf der anderen Seite ist es in Guyana obligatorisch. Es besteht auch eine administrative Impfpflicht für Reisende, die in bestimmte Länder in Afrika und im tropischen Amerika reisen möchten. Diese Verpflichtung zielt aber vor allem darauf ab, die indigene Bevölkerung vor einer Ansteckung durch Menschen von außen zu schützen. Tatsächlich verlangen viele Länder in Endemiegebieten keinen Impfstoff für Reisende, die nicht aus infizierten Gebieten kommen. Angesichts der Schwere der Krankheit ist es klüger zu bedenken, dass der Impfstoff für jeden Aufenthalt in einem Endemiegebiet unerlässlich ist, wie vom Obersten Rat für öffentliche Hygiene Frankreichs empfohlen.

Gelbfieberimpfung in Guyana obligatorisch

Die Gelbfieberimpfung ist für Einwohner des Departements Guyana, die älter als 12 Monate sind obligatorisch, oder alle Personen, die sich dort aufhalten,. Diese Impfung sollte bei stillenden Frauen bis zum Alter von 6 Monaten verschoben werden, außer im Falle einer Epidemie.

In Guyana wird Laborpersonal, das wahrscheinlich dem Gelbfiebervirus ausgesetzt ist, 10 Jahre nach der Grundimpfung eine zweite Dosis empfohlen.

Impfplan für Personen mit Wohnsitz oder Aufenthalt in Guyana

Erwachsene und Kinder ab 2 Jahren: eine Einzeldosis von 0,5 ml des rekonstituierten Impfstoffs. Spezifische Impfpläne für:

  • Kinder unter 2 Jahren: eine Dosis zwischen 9 Monaten und 2 Jahren, dann eine zweite Dosis ab 6 Jahren und innerhalb von maximal 10 Jahren.
  • Frauen, die zum ersten Mal während der Schwangerschaft geimpft wurden, geimpfte Menschen mit HIV und immungeschwächte Menschen, geimpft: eine zweite Dosis 10 Jahre später.
  • Personen, deren Gelbfieberimpfung älter als 10 Jahre ist: eine zweite Dosis bei aktiver Zirkulation des Virus in der Bevölkerung. Dieses Schema gilt auch für Menschen aus der Metropole und die sich in Guyana aufhalten.

Gelbfieberimpfung: empfohlen für Reisende

Die Impfung kann ab einem Alter von sechs Monaten durchgeführt werden, ist aber bei behördlicher Verpflichtung erst ab einem Jahr fällig. Bei Schwangeren ist es grundsätzlich kontraindiziert. Wenn die Reise in ein Endemiegebiet jedoch nicht verschoben werden kann, ist eine Impfung vorzuziehen. Es obliegt dem impfenden Arzt, die Indikation nach dem Infektionsrisiko zu beurteilen.

Die Erstimpfung erfordert nur eine Injektion, die mindestens zehn Tage vor der Abreise erfolgen muss. Sie ist zehn Jahre gültig. Die folgenden Impfungen sind am Tag der Injektion gültig, wenn sie vor Ablauf dieser Frist durchgeführt werden. Nur vom Gesundheitsministerium zugelassene Zentren dürfen diese Impfung in Frankreich durchführen. Ihre Liste kann auf der Website des Gesundheitsministeriums eingesehen werden. Der Preis für die Impfung liegt zwischen 60 und 90 Euro.

Der Gelbfieberimpfstoff oder Gelbfieberimpfstoff ist ein abgeschwächter Lebendimpfstoff. Aus diesem Grund wird es während der nicht empfohlen Schwangerschaft wie andere Lebendimpfstoffe. Er gilt als einer der sichersten attenuierten Impfstoffe und ist sehr gut verträglich. Dennoch wurden vor einigen Jahren in Brasilien in den USA und in Australien sechs Todesfälle im Zusammenhang mit Gelbfieber beschrieben, die offenbar im Zusammenhang mit einer Impfung stehen. Diese sieben Fälle sollten mit den Millionen Impfungen verglichen werden, die jedes Jahr durchgeführt werden. In Europa wurden zwischen 1991 und 2003 von mehr als 3 Millionen injizierten Dosen vier Fälle von Gelbfieber nach der Impfung beschrieben.

Gelbfieber: Ein echtes Risiko für Reisende

Die Impfung gegen Gelbfieber ist umso wichtiger, als es heute noch keine Behandlung gegen diese Infektion gibt. Die Krankheit äußert sich zunächst mit grippeähnlichen Symptomen (Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen), dann in schweren Formen mit Gelbsucht (Gelbsucht), Blutungen und Nierenproblemen. In diesem Stadium tritt der Tod in 50 bis 80 % der Fälle ein. Derzeit werden 95 % der Fälle in Afrika beobachtet (200.000 Fälle und 30.000 Todesfälle pro Jahr). Nachdem die Infektion fast ausgerottet war, trat im tropischen Amerika erneut Gelbfieber auf.

Carte fièvre jaune