Angesichts der Fettleibigkeit bei Kindern werden schlechte Essgewohnheiten und körperliche Inaktivität dafür verantwortlich gemacht. Um das Fortschreiten dieser Geißel zu stoppen, müssen Kinder sich bewegen! Aber auch der Konsum einfacher Produkte wie Getreide muss rehabilitiert werden. Einige Ideen für Kleinkinder, um in Form zu bleiben!

In nur 20 Jahren hat sich die Zahl der adipösen Kinder vervierfacht, von 5% im Jahr 1980 auf 16% im Jahr 2000! Kein Geheimnis bei dieser Gewichtszunahme: Die Kalorienaufnahme unserer lieben blonden Köpfe ist größer als der Energieverbrauch.

Verurteilen Sie körperliche Inaktivität

Condamner l'inactivité physique

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte der mit körperlicher Aktivität verbundene Energieverbrauch 25 % des gesamten Kalorienverbrauchs ausmachen. Studien zeigen jedoch, dass es bei Kindern um 10 bis 12% niedriger ist. Sitzende Freizeitaktivitäten wie Fernsehen haben Fußballspiele ersetzt. So lässt sich im Alter zwischen 6 und 11 Jahren die Zeit vor dem kleinen Bildschirm gut auf das Übergewichtsrisiko einschätzen: Über 4 Stunden pro Tag baut der Körper auf, unabhängig davon, was die Kinder konsumieren. Laut Dr. J. de la Tullaye, Sportmediziner und Ernährungswissenschaftler, "sollte es nicht mehr als 2 Stunden Fernsehen pro Tag geben, um dieses Risiko zu vermeiden". Neben anderen sitzenden Hobbys sind Lesen oder intensive Computernutzung nicht so ernst. Tatsächlich knabbern Kinder, die intellektuell aktiver sind, weniger als vor dem Fernseher. Aber welche Aktivität soll das Fernsehen ersetzen? Vorzugsweise Sportarten, die nicht sehr intensiv sind, aber über einen langen Zeitraum ausgeübt werden. Dadurch fördern sie die Fettaufnahme der Muskulatur und damit die Gewichtsabnahme. Insgesamt erhöht das Drängen auf körperliche Aktivität die Anpassung der Ernährung, insbesondere den Verzehr von Getreideprodukten, die reich an komplexen Kohlenhydraten und daher sättigend sind.

Getreideprodukte zu bevorzugen

Natürlich ist körperliche Aktivität nicht alles! Wir müssen auch die Art, wie wir essen, ändern! Es ist wichtig, sättigendere Lebensmittel wie Getreide zu konsumieren, insbesondere um Snacks zu vermeiden. In der Tat, wie Dr. J. de la Tullaye bemerkt, „knabbern wir selten an Reis“ im Gegensatz zu zuckerreichen Lebensmitteln. Der Begriff Müsli bezieht sich nicht nur auf Frühstücksprodukte, die oft süß oder sogar fettig sind. Es geht um ein ganzes Familientreffen gleichzeitig Pasta, Reis, Grieß, Bulgur, Mais und... Brot.

Diese Lebensmittel stellen eine vom Körper gut regulierte Kalorienquelle dar, dank ihrer sättigenden Wirkung (Appetitunterdrückung). Darunter werden Haferflocken, Roggen, Sauerteig oder Getreidebrot bevorzugt, im Gegensatz zu Keksen, süßen Kuchen oder knusprigen Cerealien, die oft kalorienreicher und weniger sättigend sind. Obwohl die Cookie-Hersteller in diesem Bereich immer mehr Anstrengungen unternehmen. Zu jeder Mahlzeit sorgt ein Müsli- oder Gemüsegericht mit Brot für ein besseres Sättigungsgefühl und hilft, das Naschen im Rest des Tages einzuschränken. „Getreide gehört damit ebenso zu den regulatorischen Lebensmitteln wie Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte, Fleisch und Fisch“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Dr. J. Fricker. Bei Übergewicht oder Fettleibigkeit werden sie bevorzugt, im Gegensatz zu zuckerhaltigen Getränken und sehr kalorienreichen Lebensmitteln. Außerdem sind feste und vollwertige Lebensmittel vorzuziehen, da deren langsamere Aufnahme das Sättigungsgefühl fördert. Schließlich ist die Atmosphäre des Essens entscheidend. Laut einer amerikanischen Studie brauchen Kinder, die vor dem Fernseher essen, mehr Geschmacksanregung, da ihr Geist von der Post gefesselt wird. Fettige, scharfe und süße Produkte werden dann mehr verzehrt als beispielsweise Gemüse.

Eltern, zwei Regeln, die Sie beachten sollten, um Ihre Kinder in Form zu halten: Erlernen Sie die guten Essgewohnheiten, insbesondere den Verzehr einfacher Lebensmittel, und schalten Sie den Fernseher aus, um sie zur Bewegung zu ermutigen!