Bei Erektionsstörungen ist Ihr Hausarzt der erste Ansprechpartner. Obwohl er die meiste Zeit über eine angemessene Behandlung verfügt, kann er Sie in einigen Fällen an einen Spezialisten überweisen. Unter ihnen nimmt der Urologe einen herausragenden Platz ein.

Die erektile Dysfunktion ist der häufigste Beratungsgrund im Bereich der männlichen Sexualstörungen. Obwohl der Hausarzt der erste Ansprechpartner ist, kann auch die Rolle des Urologen wichtig sein.

Was behandelt der Urologe?

Der Urologie Facharzt für behandelt Erkrankungen der Organe und des Urogenitaltrakts (Niere, Harnröhre , Blase, Hoden , Prostata etc.). Von der Diagnose bis zur Behandlung von Erkrankungen reicht seine Rolle von der klinischen Untersuchung bis hin zur Durchführung von Tests, die die Art der Erkrankung bestimmen können. Je nach Ergebnis kann er eine Diagnose stellen, eine entsprechende medizinische oder operative Behandlung in Absprache mit dem Patienten verschreiben. Bei Bedarf führt er Operationen durch und begleitet Patienten bis zu ihrer Genesung.

Auch der Sexualtherapeut kann helfen!

Der Hausarzt kann es vorziehen, eine Sitzung mit einem Sexualtherapeuten zu verschreiben, insbesondere wenn er vor einem jungen Patienten (ca. 30 Jahre alt) ohne besondere gesundheitliche Probleme steht. Denn in diesem Fall sind erektile Dysfunktionen in der Regel psychischen Ursprungs.

Sollten wir ihn wegen erektiler Dysfunktion konsultieren?

Bei einer so verbreiteten Indikation wie der erektilen Dysfunktion ist der Rückgriff nur nach Rücksprache mit dem Hausarzt gerechtfertigt. Dieser kann den Patienten zu weiteren Untersuchungen oder bei Therapieversagen medikamentöser Behandlungen an diesen Spezialisten überweisen.

Der Zweck der Konsultation dieses Facharztes besteht darin, den Ursprung der Erektionsstörungen des Patienten (organisch oder psychisch) zu ermitteln. Dazu stellt eine Reihe von Fragen und untersucht insbesondere den Genitalbereich, den Blutdruck sowie der Mediziner die osteo-sehnen- und haut-plantaren Reflexe.

Ein Bluttest kann das Vorhandensein von übermäßigen Triglyceriden oder Cholesterin oder im Gegenteil einen abnormalen Abfall des Testosteronspiegels zeigen.

Seltener kann eine Plethysmographie in einer Krankenhausumgebung durchgeführt werden. Diese Untersuchung ermöglicht es, das Auftreten von unbewussten nächtlichen Erektionen zu beobachten und somit einen organischen Ursprung der Störungen auszuschließen.

Wenn erektile Dysfunktion ernstere Krankheiten verbirgt

Der Urologe kann während dieser Konsultation auch schwerwiegende Pathologien erkennen, die eine erektile Dysfunktion erklären könnten.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Von Herz Kreislauf- Erkrankungen (und Behandlung) kann erektile Dysfunktion verursachen, im Gegensatz zu Erektionsstörungen können die Patienten und Arzt über mögliche kardiovaskuläre Komplikationen aufmerksam. Ein nicht unerheblicher Teil dieser sexuellen Ausfälle wird auf Erkrankungen der Blutgefäße zurückgeführt. Die häufigste Arteriosklerose entsteht durch Ablagerungen von Fettplaques, die den Blutfluss teilweise oder vollständig behindern können. Wenn diese Gefäße es sind, die die Schwellkörper während der Erektion bewässern sollen... Hier manifestieren sich die Probleme.

Diabetes

Wir wissen auch dass der Diabetes ist die Hauptursache für organische erektile Dysfunktion. Jeder dritte Diabetiker ist zwischen 20 und 60 Jahren betroffen.

Erkrankungen des Nervensystems

Seltener kann eine erektile Dysfunktion die Folge einer Schädigung des Nervensystems sein.

Prostatahyperplasie

Die Harnwegserkrankungen der benignen Prostatahyperplasie sind oft mit erektiler Dysfunktion und Ejakulationsstörungen verbunden. Dieser Zusammenhang kann durch eine Dysfunktion der glatten Muskelzelle erklärt werden, die eine sehr wichtige Rolle bei der Erektion spielt. Damit der Penis erigiert werden kann, muss die glatte Muskulatur der Schwellkörperarterien entspannt werden, was zu einem massiven Bluteinstrom in die Schwellkörper führt.

Altersbedingter Androgenmangel (AALD)

Es handelt sich um einen Testosteronmangel, der unter anderem zu einer Abnahme des Interesses an Sexualität, Energiemangel und Erektionsstörungen führen kann.

Neurologische Erkrankung

  • Parkinson Krankheit
  • Multiple Sklerose
  • Epilepsie.
  • Demenz.
  • Folgen von Rückenmarksverletzungen.

Psychische Störungen

  • Depressionen .
  • Sucht nach Alkohol oder Drogen.