Die Elektrostimulation dient nicht nur dem mühelosen Muskelaufbau, sondern kann auch zur Erholung, Massage, Schmerzlinderung und sogar zur Rehabilitation eingesetzt werden. Update mit Mathieu Pourruch, Sektormanager bei Compex.

Was ist Elektrostimulation?

Während der Muskelanstrengung sendet das zentrale und periphere Nervensystem über die Nerven ein physiologisches „elektrisches“ Signal an die Muskelfasern, um die Muskeln zusammenzuziehen.

Bei der Verwendung eines Elektrostimulators senden Elektroden, die direkt auf die Muskeln gelegt werden, diesen elektrischen Impuls und ziehen sie zusammen.

Welche Elektrostimulationsprogramme nach dem Sport?

Nach dem Sport ist es interessant, Programme zur Erholung, Muskelentspannung oder Schmerzlinderung einzusetzen. Im Gegensatz zu einem "Körperlichen Vorbereitungsprogramm", das die Muskeln anspannt, führen die Programme "Erholung", "Massage" und "Schmerzlinderung" zu Muskelklopfen oder Kribbeln.

Direkt nach meiner Sitzung: das Programm "Recovery"

Nach der Session oder nach einem Wettkampf ist es notwendig, ein "Recovery"-Programm zu verwenden.

Dieses 20-minütige Programm muss innerhalb von drei Stunden nach dem Training durchgeführt werden. Es beseitigt Milchsäure in den Muskeln (Abfälle, die sich in den Zellen ansammeln, wenn ihnen Sauerstoff fehlt), verbessert die Durchblutung und entfernt Giftstoffe. Das Ziel ist auch, das Auftreten von Schmerzen oder lokalisierten Schmerzen zu verhindern.

Je nach Gerät bestimmt letzteres dank einer Technologie namens MI-Range selbst, welche Muskeln zu behandeln sind (ob die Elektroden an Armen, Rücken, Oberschenkel oder einem anderen Körperteil angebracht sind) und die des Sportlers Zustand der Müdigkeit.

„Das Programm wirkt auf den Muskel, jedoch ohne Kontraktion“, erklärt Mathieu Pourruch. Tatsächlich ist die Frequenz von 1 bis 10 Hertz (dh 1 bis 10 Impulse pro Sekunde) stark genug, um den Muskel anzuregen, ohne ihn zu kontrahieren.

„Für eine optimale Erholung muss der Muskel während der gesamten Dauer der Elektrostimulation vollständig entspannt sein“, präzisiert Mathieu.

Am Tag nach meiner Sitzung: die Programme „Muskelkater reduzieren“ und „Schmerzlinderung“

Bei Beschwerden, bei Wiedereinsteigern zum Sport, bei Personen, die normalerweise wenig Muskeln trainiert haben oder am Tag nach einem Wettkampf, aktiviert dieses Programm die Durchblutung, beschleunigt die Produktion von Endorphinen und reduziert die Spannung in den Muskelfasern.

Bei Schmerzen ist das Programm „TENS“ ideal. Die Abkürzung „TENS“, Transkutane Elektrische Nervenstimulation Transkutane Elektrische Nervenstimulation im Englischen, bedeutet übersetzt „ “. Dies ist ein schmerzstillendes Programm, das darauf abzielt, Schmerzen durch einen elektrischen Niederspannungsstrom zu lindern, indem es nicht direkt auf die Muskelfasern, sondern auf die empfindlichen Fasern einwirkt.

"Oft ist der erste Reflex, den wir beim Stoßen haben, zum Beispiel, die schmerzende Stelle zu reiben. Das TENS-Programm stimuliert die empfindlichen Fasern auf der Ebene dieses Schmerzes, um ihn zu lindern. behandelt nicht den Ursprung des Schmerzes, aber die Konsequenz“, erklärt unser Experte.

Jeden Tag: das "Massage"-Programm

Bei der Anwendung des Programms „Massage“ geht es nicht mehr um Erholung, sondern um Entspannung und Entspannung des Muskels. Dieser kann jederzeit und beliebig oft verwendet werden.

Welches Elektrostimulationsgerät soll ich verwenden?

compex 6 0

Der kabellose Elektrostimulator Compex 6.0 ist perfekt für Menschen geeignet, die regelmäßig Sport treiben. Wir haben es 8 Wochen lang parallel zu Kursen Crossfit- getestet.

Es enthält 30 Programme und ist sehr einfach zu bedienen, da es zeigt, wie die Elektroden an den verschiedenen Körperteilen angebracht werden. Seine MI-Range-Technologie zeigt den idealen Stimulationsbereich für die Programme "Recovery" und "Massage" an und seine vier Kanäle ermöglichen es Ihnen, an mehreren Körperstellen gleichzeitig zu arbeiten.