Bräunen, Schwimmen, Sand... Wir machen eine Bestandsaufnahme aller Vorsichtsmaßnahmen bei Menschen mit Ekzem-Anfälligkeit mit Dr. Caroline Jacobzone, Dermatologin.

Es gibt verschiedene Arten von Ekzemen: atopisches, Kontakt-, lichtempfindliches und sekundäres Ekzem. atopische Ekzem, auch atopische Dermatitis genannt Am häufigsten kommt das, vor. Es handelt sich um eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die zu trockener Haut mit Läsionen (Rötung, Juckreiz, Nässen, Blasen, Schorf) führt. Es entwickelt sich in Schüben. Das Auftreten von Ekzemen bei einer Person ist sowohl auf genetische als auch auf umweltbedingte Faktoren zurückzuführen.

Gehen Sonne und Ekzeme Hand in Hand?

Laut dem französischen Ekzemverband verbessert die Sonne tendenziell Ekzeme: „ Die Haut ist weniger trocken, weniger gerötet, Patienten sind im Sommer oft entspannter und das beeinflusst ihre Erkrankung“. Ein von Dr. Jacobzone bestätigter Befund, der darauf hinweist, dass 3/4 der Patienten mit Ekzemen dank der Sonne besser sind. „ UVA- und UVB-Strahlen werden auch zur Behandlung von Ekzemen eingesetzt “, ergänzt der Hautarzt.

Während die Sonne für eine große Mehrheit der Patienten von Vorteil ist, kann sie für eine Minderheit von ihnen schädlich sein, indem sie Schübe auslöst. Dies wird als lichtempfindliches Ekzem bezeichnet. Dies tritt nach UV-Exposition auf, auch wenn es nur kurzzeitig ist, was zu einer Entzündung der Dermis führt. In diesem Fall ist es besser, die Sonneneinstrahlung zu vermeiden.

Schützen Sie Ihre Haut vor jedem Sonnenbaden

Unabhängig davon, ob Sie ein Ekzem haben oder nicht, die Regeln sind die gleichen:

  • unerlässlich, schädlichen Sonneneinwirkungen alle zwei Stunden für die unbedeckten Stellen zu erneuern;
  • Vermeiden Sie die heißesten Stunden zwischen 11 und 16 Uhr;
  • Das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille wird dringend empfohlen.

"Ich habe immer meine Patienten raten einen Index 50 Sonnenschutz, zu den neutralen Cremes zu verwenden möglich, die ohne zu viele chemische Inhaltsstoffe zu sagen ist und ohne Parfüm. Zu wählen, empfehle ich Cremes mit Mineral Bildschirm statt. Als chemische für atopische Haut, ", schlägt der Spezialist vor. In Apotheken und Drogerien verkaufte Sonnenschutzmittel sind denen in Supermärkten vorzuziehen.

Sonnencreme sollte vor dem Sonnenbad aufgetragen werden, nicht nur vor dem Schwimmen oder Sonnenbaden. Erwägen Sie daher im Sommer, einige vor einem Spaziergang im Freien (Wandern, Waldspaziergang...), einer Mahlzeit im Freien, einer Gartenarbeit, einer Sportstunde im Freien...

Ekzem: gute Reflexe nach Sonneneinstrahlung

Ekzeme werden durch trockene Haut begünstigt. Eine gute Feuchtigkeitsversorgung der Haut ist vor und nach dem Sonnenbaden wichtig. Dies erfordert eine gute innere Flüssigkeitszufuhr durch das Trinken von mindestens einem Liter Wasser pro Tag. Und das gilt für alle, besonders aber für atopische Haut: Tragen Sie jeden Tag (vor der Sonnencreme, wenn Sie der Sonne ausgesetzt sind) eine erweichende Creme auf den ganzen Körper auf und wiederholen Sie die Operation nach jedem Sonnenbad am Abend danach Die Dusche.

Schweiß und Ekzeme: gefährliche Verbindungen

Das Schwitzen ist ein Ekzem verschlimmernder Faktor:

  • Der durch Schweiß verursachte Wasserverlust fördert die Austrocknung der Haut und macht sie dadurch trockener
  • Das im Schweiß enthaltene Natrium kann die Haut reizen.

Im Sommer ist ekzematöse Haut daher besonders anfällig für hohe Temperaturen. „ Um zu verhindern, dass das Schwitzen ein Ekzem verschlimmert oder einen Ausbruch auslöst, ist es besser, vor dem Training eine Feuchtigkeitscreme aufzutragen. Dies hilft, den Schweiß zu blockieren “, rät Dr. Jacobzone. Nach der Anstrengung möglichst schnell mit klarem Wasser duschen, damit der Schweiß nicht zu lange auf der Haut bleibt. Auch die Wahl der Kleidung ist wichtig, um die Reibung von schweißgetränkten Stoffen auf der Haut zu begrenzen: Vorzugsweise lockere Kleidung aus Naturmaterialien tragen, um die Haut atmen zu lassen ( ja Baumwolle, kein Lycra! ).

Die richtigen Aktionen vor und nach dem Schwimmen im Meer oder im Pool

Salz und Chlor neigen dazu, die Haut zu reizen, was bei Neurodermitis nicht hilft. Vor dem Schwimmen im Meer oder im Schwimmbad schützt das Auftragen einer isolierenden Schutzcreme die Haut vor Reizungen und Trockenheit durch Kontakt mit Wasser (Sonnencreme lässt sich problemlos überstreichen). Zum Abschluss nach dem Schwimmen mit klarem Wasser abspülen, am besten kalt, da heißes Wasser den Juckreiz weckt. Wenn du in der Nähe deiner Badestelle keine Dusche hast, solltest du in Erwägung ziehen, Mineralwasserflaschen oder ein Spray zum Abspülen mitzunehmen. Trocknen Sie sich abschließend mit einem sauberen Handtuch (und möglichst ohne Sandkorn) ab und tupfen Sie die Haut ab.