Seit 2001 werden aus Pflegeheimen nach und nach Pflegeheime, Unterkünfte für pflegebedürftige ältere Menschen. Über den Namen hinaus ändert sich ihr Status, die Einrichtung verpflichtet sich zu vielen Qualitätskriterien, einschließlich der Individualisierung der Versorgung.

Ende 2007 waren drei Viertel der in Heimen lebenden Alten in Pflegeheimen untergebracht. Um den wachsenden Anforderungen sowie den Bedürfnissen der zunehmend abhängigen Bewohner gerecht zu werden, entstehen hochmedizinische Strukturen.

Das Pflegeheim, für pflegebedürftige ältere Menschen

Seit 2001 haben sich in Anwendung der Preisreform von Einrichtungen zur Aufnahme pflegebedürftiger älterer Menschen aus Pflegeheimen (bzw. der Aufnahme) mit medizinischer Betreuung schrittweise Pflegeheime, Beherbergungseinrichtungen für pflegebedürftige ältere Menschen, entwickelt.

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Das Pflegeheim ist eine medizinisch-soziale Struktur und empfängt Einzelpersonen oder Paare über 60 Jahre (außer durch Ausnahme), mehr oder weniger abhängig von der physischen und psychischen Ebene. Der Eintritt wird vom Direktor der Einrichtung auf Anraten des koordinierenden Arztes ausgesprochen. Diese hat sicherzustellen, dass der Gesundheitszustand und der Grad der Abhängigkeit des Antragstellers den materiellen und personellen Möglichkeiten der Einrichtung entsprechen.

Ende 2007 lag das Durchschnittsalter der Einwohner bei 84 Jahren. 84% von ihnen galten als abhängig, davon die Hälfte als stark abhängig.

Die dreiseitige Vereinbarung, eine Qualitätsgarantie

Das erste Merkmal des Pflegeheims ist der Abschluss einer Dreiervereinbarung mit dem allgemeinen Rat und der Krankenversicherung. Die Unterzeichnung dieser Vereinbarung berechtigt die Einrichtung zum Erhalt von Betriebskrediten. Im Gegenzug verpflichtet sich das Pflegeheim, die Spezifikationen und einen Qualitätsansatz zu respektieren, um ältere Menschen unter den besten Bedingungen unterzubringen. Alle Bereiche sind betroffen, insbesondere die Lebensqualität innerhalb der Einrichtung (Erreichbarkeit, Sicherheit, Hygiene usw.), die Personalisierung der Pflege (individueller Lebensplan, Respekt vor dem Lebensrhythmus, Vorschlag für "angepasste Aktivitäten...) und Beziehungen zum Bewohner und seinen Angehörigen (gute Informationen, Familienbeteiligung...).

ein spezifisches Preissystem, das Triple Pricing, das die Lebenshaltungskosten nach drei Komponenten (Unterkunft, Pflege und Pflege) aufteilt, denen die konkrete finanzielle Unterstützung entspricht.

Öffentliche und private Statuten

Das öffentliche Pflegeheim kann autonom oder einer Gesundheitseinrichtung (in der Regel Krankenhaus) angeschlossen sein. Sie verfügt mit durchschnittlich 84 Personen pro Einrichtung im Jahr 2007 über die größte Aufnahmekapazität und umfasst rund die Hälfte der Plätze in Altersheimen. Die Wartezeiten auf einen Platz betragen oft mehrere Monate, manchmal ein Jahr.

Das private Pflegeheim kann gemeinnützig (vereinbar) oder gewerblich sein. Sie kann Anspruch auf Sozialhilfeempfänger haben oder nicht. Der assoziative Sektor macht 30 % der Plätze in Altersheimen aus und zeichnet sich durch eine Vielzahl von Kleinbetrieben aus. Private Wirtschaftsstrukturen entwickeln sich rasant und konzentrieren ihre Unterstützung auf eine hohe Abhängigkeit.

Spezialisierte Pflegeheime

verfügen über eine oder mehrere spezielle Pflegeeinheiten für Menschen mit Alzheimer und verwandten Erkrankungen.

Einige Betriebe sind ganz für sie reserviert. Sie erfüllen spezifische Kriterien in Bezug auf Personalschulung, Pflege und Familienbeteiligung. Auch die Umgebung (Licht, Farben, Geräusche etc.) und die Architektur der Gebäude sollen die Lebensqualität der Patienten optimieren und Verhaltensstörungen reduzieren.

Perspektiven

Wenn die individuelle Betreuung der Bewohner ein wesentliches Qualitätskriterium für Pflegeheime ist, kann sie in einem kollektiven Wohnraum tatsächlich nur schwer umsetzbar sein. Trotz allem finden immer mehr Betriebe die Möglichkeit, sich selbst zu organisieren, um den individuellen Lebensrhythmus zu respektieren und ihren Bewohnern ein Leben zu ermöglichen, das sie wollen. „Wir dürfen Seniorenheime nicht mehr als geschlossene Strukturen sehen“, betont Dr. Stephan Meyer, koordinierender Arzt in Pflegeheimen. Über die spezifischere Betreuung der Bewohner hinaus werden immer mehr Pflegeheime zu geriatrischen Relais in den Pflegeheimen Dank der Telemedizin werden sie beispielsweise einer ganzen Gemeinschaft ermöglichen, von der guten geriatrischen Praxis zu profitieren.