Der Neurologe ist der Facharzt für Neurologie. Er beschäftigt sich insbesondere mit Erkrankungen des Nervensystems und des Gehirns wie Epilepsie oder Migräne. Seine Fähigkeiten reichen von Gedächtnisstörungen über Schlaf bis hin zu Migräne. Überblick über den Beruf des Neurologen bei uns.

Was ist Neurologie?

Die Neurologie behandelt Krankheiten, die Folgendes betreffen:

  • Das zentrale Nervensystem (Gehirn, Rückenmark).
  • Das periphere Nervensystem (Wurzeln und Nerven).
  • Das vegetative Nervensystem.

Die Funktionen des gesamten Systems sind:

  • Das Bewusstsein.
  • Der Schmerz
  • Der Standby- und Schlafmodus.
  • Die intellektuellen Funktionen.
  • Die Kommunikation und Sprache.
  • Die Sinneswahrnehmungen
  • Die Verhaltensweisen.
  • Die Bewegungssteuerung.
  • Die Regulierung der inneren Organe.

Die Neurologie deckt somit ein breites Spektrum von Krankheiten ab,   erfordert extreme Strenge ", wie die Französische Föderation für Neurologie schreibt.

Wie funktioniert das Nervensystem?

Das zentrale Nervensystem (ZNS) besteht aus Milliarden von Neuronen (Nervenzellen), die miteinander verbunden sind. Es umfasst das durch den Schädel geschützte Gehirn (Gehirn, Kleinhirn, Hirnstamm) sowie das Rückenmark, ein langes weißliches Rückenmark, das in der Wirbelsäule untergebracht ist. Seine Erweiterung ist das periphere Nervensystem, das alle Nerven und deren Ganglien umfasst. Am anderen Ende verzweigen sie sich in eine Vielzahl dünner Äste, die im ganzen Körper verteilt sind.

Welche Erkrankungen behandelt der Neurologe?

Der Neurologe ist der Facharzt für Neurologie. Er ist der bevorzugte Gesprächspartner für Patienten mit anhaltender Migräne oder Gedächtnisstörungen . Er wird sich auch um kümmern fortschreitende Krankheiten wie Alzheimer , Parkinson , Multiple , Sklerose Amyotrophe Lateralsklerose (ALS oder Charcot-Krankheit) und Epilepsie .

Was ist die Ausbildung zum Neurologen?

Neurologen absolvieren nach ihrem Medizinstudium eine 4-jährige Fachausbildung im Rahmen des Fachstudiums Neurologie. Ergänzende Vertiefungszyklen werden ergänzt, um Techniken zur funktionellen Erforschung des Nervensystems (Elektroenzephalographie, Elektroneuromyographie, evozierte Potentiale, Schlaferkundung, Echodoppler) und zur zu erwerben Vertiefung bestimmter Gebiete der Neurologie.

Wo arbeitet der Neurologe?

Neurologen können in der öffentlichen und/oder freien Krankenhauspraxis praktizieren (Büro oder Klinik). Einige haben eine klinische oder Grundlagenforschungstätigkeit.

Wann sollte man einen Neurologen aufsuchen?

Meistens ist es Ihr Hausarzt, der erkennt, ob Ihre Störungen (Gedächtnisverlust, Orientierungspunkte, Sprache, Bedeutung...) wahrscheinlich mit einem schwerwiegenden neurologischen Problem in Verbindung stehen oder nicht - und wer sich entscheidet, Sie an ihn zu richten. Sie können aber auch direkt zum Neurologen gehen.

Wer sind die am stärksten gefährdeten Personen?

Die Menschen über 50 und insbesondere diejenigen mit einer persönlichen Vorgeschichte sind am stärksten von neurologischen Störungen betroffen. Auch die vaskulären Risikofaktoren wie Bluthochdruck , Diabetes , Cholesterin , Tabak und Alkohol sind zu berücksichtigen.

Wie bereiten Sie sich auf Ihre erste neurologische Konsultation vor?

Bevor Sie zum Neurologen gehen, bringen Sie bitte Folgendes mit:

  • Verschreibungen: alle, einschließlich der neuesten, da einige Störungen durch die Einnahme von Medikamenten verursacht werden können.
  • Röntgen: Scanner und MRTs.
  • Symptome: Machen Sie eine detaillierte Liste der verschiedenen Störungen und notieren Sie deren Häufigkeit.

Wie läuft das Erstgespräch ab?

Es sollte in der Regel zwischen 3/4 Stunde und 1 Stunde 30 Minuten dauern. Der Neurologe befragt den Patienten mit grundlegenden Fragen (Alter, Behandlungen, Anamnese, Beruf...) und geht dann zur Untersuchung gemäß den beschriebenen Symptomen über.

Es beginnt oft mit der Analyse der Funktionen des gesamten Nervensystems (sensorisch, sensorisch und motorisch). Kommt nach der Untersuchung der sogenannten kognitiven Funktionen, nämlich Gedächtnis, Sprache, Denken und Gestik (was die Dauer der Beratung erklärt).

Neurologie in 5 Kennzahlen

  • Zum 1. Januar 2016 gab es 2.370 Neurologen.
  • Am 1. Januar 2016 kamen durchschnittlich 3 Neurologen auf 100.000 Einwohner
  • Fast von der Alzheimer-Krankheit betroffen und es gibt ungefähr 225.000 neue Fälle pro Jahr.
  • 15 bis 18 % der Frauen sind von Migräne betroffen, verglichen mit 6 % der Männer und % der Kinder5.
  • 62 % der Franzosen leiden an mindestens einer Schlafstörung : 16 % haben Schwierigkeiten beim Einschlafen, 42 % schlafen nachts wieder ein und 19 % erholen sich im Schlaf.