Wenn der Patient zu Hause bleiben kann, müssen bestimmte Vorkehrungen getroffen werden. Die Umgebung muss sicher sein, um jegliches Sturz- oder Unfallrisiko zu begrenzen. Es ist vorzuziehen, den Patienten zu beschäftigen, um ihn zu stimulieren. Jede Aktivität muss mit seiner Zustimmung erfolgen und darf ihn nicht zu sehr ermüden.

Einrichtungsgegenstände

In allen Räumen des Hauses befinden sich potenziell gefährliche Gegenstände für den Patienten. Jeder muss darauf ausgelegt sein, Stürze zu verhindern, die einen Hauptfaktor für die Verschlechterung des Zustands des Patienten darstellen.

Eine ruhige und sichere Umgebung

Die Umgebung muss sicher sein, indem gefährliche Gegenstände und Produkte außer Reichweite gehalten werden, auch wenn dies ein Verriegeln der Schubladen bedeutet. Die Türen können auch verriegelt werden, um häufige Ausreißer bei der Alzheimer-Krankheit zu verhindern. Jegliche Hintergrundgeräusche, beispielsweise von Haushaltsgeräten oder Fernsehern, sind zu vermeiden. Ruhe verhindert Nervosität beim Patienten und sorgt für eine bessere Konzentration. Darüber hinaus liegt eines der Symptome der Alzheimer-Krankheit im Verlust zeitlicher Orientierungspunkte. Daher ist es ratsam, große Uhren und Kalender hervorzuheben.

Erleichtern Sie das Reisen

Immer mit dem Ziel, Stürze zu vermeiden, muss die Umgebung des Patienten dafür sorgen, dass der Raum frei ist. Teppiche, Stromkabel und unnötige Möbel behindern die Bewegungen des Patienten. Nachts ist es auch ratsam, die Toiletten sowie den dorthin führenden Gang zu belassen. Auch das Badezimmer muss eine angepasste Anordnung erfordern: Duschen mit Sitz und rutschfester Matte sind Badewannen vorzuziehen, die die Rutschgefahr erhöhen.

Angepasste Berufe

Tägliche Aktivitäten helfen, den Patienten zu entspannen und zu stimulieren. Sie reduzieren somit die Angst und Aggressivität des Patienten. Es ist daher weniger wahrscheinlich, dass er wegläuft, obwohl dieser Akt unbeabsichtigt ist und zu Verwirrung des Geistes inhärent ist.

Beziehen Sie den Patienten täglich ein

Die Einbeziehung des Patienten in die Hausarbeit im Beisein eines Dritten hilft dabei, Routinegewohnheiten zu entwickeln, die ihm helfen, seinen Tag zu strukturieren. Es sollte auf keinen Fall erzwungen werden, die Anweisungen sollten einfach sein und jede erledigte Aufgabe verdient Anerkennung. Der Patient fühlt sich dann im Tagesverlauf eingebunden. Diese sich wiederholenden Übungen behalten auch das Gedächtnis der täglichen Handlungen bei.

Behalte den Begriff des Vergnügens bei

Die Patienten sollten ihre Lieblingsaktivitäten (Karten, Scrabble...) so weit wie möglich fortsetzen. Obwohl sie bei dem, was sie erreichen, weniger effektiv sind, bleibt der Spaß erhalten. Fernsehen sollte kein ausschließliches Hobby sein. Auch Angehörige müssen sich um die Programme kümmern: Gewalttätig werden sie den Patienten stören. Daher ist es notwendig, leise Programme zu bevorzugen. Es gibt keine Kontraindikation für das Reisen. Die Familie muss noch ein bis zwei Anpassungstage vor Ort einplanen, sowie für die Heimreise. Jede Aktivität, die dem Patienten an glückliche Momente erinnert, ist willkommen. Die alte Erinnerung ist diejenige, die am längsten erhalten bleibt. Freunde zu besuchen oder Fotoalben anzusehen sind anregende Beschäftigungen. Der Patient kann auch an Familientreffen teilnehmen, aber Angehörige müssen ihn aufpassen und einen ruhigen Ort zur Verfügung stellen, wenn er sich ausruhen möchte.

Unverzichtbar für das körperliche und seelische Wohlbefinden sollten so viele begleitete Spaziergänge wie möglich sein. Auf der anderen Seite ist das Autofahren zu vermeiden oder sogar zu verbieten. Die Alzheimer-Krankheit erhöht das Unfallrisiko um fünf.