In Verbindung mit einer Infiltration von Calciumkristallen in den Knorpel verursacht die Chondrokalzinose eine Gelenkentzündung, die mit einem Gichtanfall verwechselt werden kann. Das Röntgen entscheidet. Kehren wir zu den Bedingungen seiner Entstehung, seinen Symptomen, seinen Behandlungen und den besten Mitteln zur Vorbeugung zurück.

Was ist Chondrokalzinose?

Chondrokalzinose ist auf eine Infiltration von Kalziumkristallen in den Gelenkknorpel und manchmal in die Menisken zurückzuführen.

Durch die Schwächung des Knorpels können die Kristalle die Entstehung von Arthrose fördern oder zu Gelenkentzündungen führen.

groß Gichtanfall, aber auch bei entzündlichem Rheuma bei Schäden an mehreren Gelenken.

Wer ist von Chondrokalzinose betroffen?

Je älter Sie werden, desto wahrscheinlicher sind Sie betroffen, insbesondere wenn Sie ein Mann sind.

Mehr als 5 % der Menschen über 70 sind betroffen. Nach 80 Jahren steigt diese Rate auf 30 % der Betroffenen in unterschiedlichem Ausmaß an.

Bestimmte Krankheiten scheinen dafür zu prädisponieren, wie Hyperparathyreoidismus oder Hämochromatose .

Was sind die Symptome einer Chondrokalzinose?

Die Entdeckung der Krankheit kann zufällig sein. Andernfalls kommt es zu starken Gelenkschmerzen.

Wenn es nicht still ist, beginnt die Krankheit manchmal im großen Zeh, besonders aber im Knie oder der Hüfte. Nach einigen ersten Anzeichen am Vortag (Müdigkeit, vages Fieber) wird ein ziemlich älterer Mann von Schmerzen geweckt, die in einem seiner Gelenke schnell quälend werden.

Seltener verläuft die Krankheit chronisch: Die Gelenke sind steif, schmerzen ein wenig, aber es liegt nicht unbedingt eine Krise vor.

Wie wird Chondrokalzinose diagnostiziert?

Die Diagnose ist selten klinisch: zusätzliche Untersuchungen (insbesondere Röntgenaufnahmen) sind unerlässlich.

Wen konsultieren? Der Hausarzt ist sehr geschickt darin, Pseudo-Gicht zu diagnostizieren und Schmerzen zu lindern.

Was sind die wichtigsten Bewertungen? Die vom Arzt verlangten radiologischen Untersuchungen betreffen Knie, Schultern und Hüften. Röntgenaufnahmen zeigen spezifische bilaterale periartikuläre Verkalkungen. Ein Bluttest in der Stadt zeigt eine Entzündung, jedoch ohne Anstieg des Harnsäure- oder Kalziumspiegels (außer bei Hyperparathyreoidismus). Die Punktion von Synovialflüssigkeit aus einem entzündlichen Gelenk ermöglicht es, die Kalziumkristalle zu finden.

Können wir Chondrokalzinose vorbeugen?

Es gibt keine Möglichkeit, diesen Zustand zu verhindern.

Die Ernährung hat keinen Einfluss auf den Verlauf dieser Erkrankung.

Was sind die wichtigsten Behandlungen für Chondrokalzinose?

Die Behandlung der Pseudo-Gicht ähnelt der einer Gicht, obwohl die beiden Bedingungen unterschiedlich sind.

  • Die erste Behandlung der Krise ist Bettruhe, um die Reibung des Lakens am schmerzenden Gelenk zu vermeiden.
  • Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente können Schmerzen lindern, aber wenn sie nicht ausreichen, muss manchmal überschüssige Synovialflüssigkeit entfernt und eine Kortikosteroidsuspension in das erkrankte Gelenk injiziert werden.
  • Das Colchicin wird in seltenen Fällen in kleinen Dosen verschrieben.
  • Physiotherapie und Balneotherapie können hilfreich sein.

Haben neben der Behandlung der Chondrokalzinose auch Naturheilmittel ihren Platz?

Sie können bei der Linderung von Schmerzen hilfreich sein.

Traditionelle Anwendung: Im Falle einer schmerzhaften Krise empfehlen Homöopathen gerne Belladona C5 und Nux vomica C9 in einer Dosierung von 3 Globuli stündlich (nach der "Nothomöopathie", von Dr. G. Pacella, hrsg. du Dauphin). Traditionelle Verwendung: In der Kräutermedizin wird ein Aufguss aus Brennnessel, Mädesüß, schwarzer Johannisbeere und Asche normalerweise in Höhe von einem Esslöffel der Mischung pro Tasse kochendem Wasser angeboten. 10 Minuten ziehen lassen und täglich 3 Tassen vor den Mahlzeiten einnehmen (gemäß "Phytotherapie, Gesundheit durch Pflanzen", Sélection du Reader's digest, Hrsg. Vidal). Harpagophytum kann auch als Wurzelabkochung (3 Tassen pro Tag mit einem Esslöffel pro Tasse, 10 Minuten kochen) oder in Kapseln (eine morgens und abends) in Kuren von einigen Tagen (oder nach "Gesundheit und Wohlbefinden") eingenommen werden -Sein durch Pflanzen" von M. Bonnabel-Blaize, Hrsg. Edisud).