Autophobie ist die krankhafte Angst vor dem Alleinsein. Es ist sowohl eine Angst vor sich selbst als auch vor der Einsamkeit. Betroffene haben oft Angst davor, alleine zu sterben, Beschwerden zu haben, eine Panikattacke zu haben oder Suizidgedanken zu haben.

WIE KANN MAN AUTOPHOBIE BESSER VERSTEHEN?

mit einer Verletzung durch Verlassenheit verbunden und kommt häufig vor und betrifft sowohl Männer als auch Frauen.

Autophobe tun alles, um nie allein zu sein, und gehen sogar so weit, sich zu Aktivitäten zu zwingen, die sie nicht gerne in einer Gruppe haben. Sie haben oft eine "depressive" Einstellung und leiden an einem schlechten Selbstbild. Autophobe neigen auch dazu, ein "Fake-Leben" aufzubauen, um vermeintlichen gesellschaftlichen Erwartungen zu entsprechen.

Um daraus herauszukommen, müssen Autophobe ein gutes Selbstwertgefühl wiedererlangen, insbesondere durch Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung.

Mögliche Quellen von Autophobie

Autophobe haben oft starke Verlassenheitswunden gespürt. Sie empfanden ihre Umgebung weder als sicher noch verständnisvoll. Vielleicht wurden sie in der Gärtnerei oder im Supermarkt "vergessen". Tatsächlich haben sie den Eindruck, nicht freundlich zu sein, immer das "Böse Ding" zu sein. Und bei sich selbst zu sein bedeutet, mit jemandem zusammen zu sein, der wertlos, uninteressant oder lohnend ist.

Physische, psychische und Verhaltensfolgen

Autophobe haben Verhaltensweisen, die an Depressionen erinnern: Sie sind launisch, ausgestorben und mögen sich nicht sehr. Sie suchen um jeden Preis die Anwesenheit anderer, auch bei Aktivitäten, die sie nicht mögen. Wichtig ist, nicht bei sich zu sein!

Manche gehen sogar so weit, sich aus Angst und Verachtung für sich selbst nicht zu lange im Spiegel betrachten zu können.

Tief in ihrem Inneren haben sie ständige Traurigkeit und bauen falsche Leben auf, falsche Erinnerungen, um sich ihrem sozialen Umfeld anzupassen. Dies wird als Konstruktion des "falschen Selbst" bezeichnet, ein Weg, sich den vermeintlichen Erwartungen anderer anzupassen.

Mögliche Behandlungen für Autophobie

Woran gearbeitet werden muss, ist das Selbstwertgefühl, das um jeden Preis wiederhergestellt werden muss. Dafür sind Persönlichkeitsentwicklungskurse rund um Selbstbehauptung und narzisstische Konstruktion willkommen, da sie in Gruppen durchgeführt werden.

An zweiter Stelle steht die Einzeltherapie.

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Berühmte Autophobie

Der berühmte Jet-Setter Massimo Gargia gab zu, seit dem Tod seiner Frau im Jahr 2008 an Autophobie zu leiden.

Analyse eines Falles von Autophobie

Julien, 27, hat solche Angst vor dem Alleinsein, dass er noch bei seinen Eltern im Ruhestand lebt. So ist er sicher, um sich herum präsent zu sein. Er kann sein Auto nur mit jemandem neben sich nehmen. Er findet ihn nicht gutaussehend und hat Angst vor einer möglichen Liebesbeziehung. Er langweilt sich mit seinen Freunden, aber sie sind wenigstens da! Er kann nicht mehr als fünf Seiten eines Buches lesen, sonst überfällt ihn Panik. Also bleibt er stehen und überprüft, ob Vater oder Mutter nicht weit sind... Wann wird Julien endlich aufhören, ein Kind, ein Sohn zu sein, um zu versuchen, ein Mann zu werden?

Der kognitiv-behaviorale Ansatz wird für Julien dringend empfohlen.