Im Büro, im Verkehr, vor dem Essen oder vor dem Fernseher mangelt es nicht an Gelegenheiten zum Naschen. Jung und Alt lassen sich zu jeder Tageszeit leicht von Snacks verführen, aber Vorsicht vor Überdosierung! Einige Lösungen, um es intelligent zu tun...

Snacken gewinnt immer mehr Anhänger! Diese neue Art des Essens wird als die Aktion des Essens ohne Hunger definiert, vom englischen Snack, was "Snack" bedeutet. Aber ihre regelmäßige Praxis bleibt nicht ohne Folgen.

Die Gründe fürs Naschen

Grignotage

Ob gegen Stress, um Müdigkeit zu vergessen oder einfach nur aus Völlerei heraus, Snacks erwartet Sie zu jeder Tageszeit. Es wird umso mehr praktiziert, als sich unsere Lebensweise beschleunigt, eine Destrukturierung der Mahlzeiten anregt und die Versuchungen angesichts eines sehr vielfältigen und leicht zugänglichen Nahrungsangebots beständig sind! Naschen stellt eine echte Massenwirkung dar, denn neun von zehn Franzosen geben zu, dass sie naschen*. Sie tritt besonders häufig bei Jugendlichen auf, betrifft aber auch Kinder, Mütter, die beim Zubereiten von Mahlzeiten „picken“ oder Erwachsene, die einem hektischen Arbeitstempo ausgesetzt sind.

Gare au naschen!

Aber das Naschen ist nicht ungefährlich: Gesundheitsexperten machen sich Sorgen über die Rolle, die es bei der Entstehung von Übergewicht und Fettleibigkeit spielen würde. Durch die Erhöhung der Nahrungsaufnahme außerhalb der Mahlzeiten erhöht der Knabber seine Kalorienaufnahme über den Tag hinweg deutlich. Die überschüssige Energie wird dann vom Körper schnell in Fettmasse umgewandelt. Außerdem ist Naschen nicht sehr gut für die Zähne! Bei der geringsten Nahrungsaufnahme greifen Säuresekrete im Speichel den Zahnschmelz an und erhöhen das Kariesrisiko. Die kariogensten Lebensmittel sind „klebrige“, süße und/oder fettige Lebensmittel. Die Folgen des Naschens sind umso besorgniserregender, als sich Snacker im Allgemeinen nicht bewusst sind, dass ihre Nahrungsaufnahme tatsächlich einem echten Naschen gleicht.

Die richtige Snackauswahl

Die Lust am Naschen ist oft darauf zurückzuführen, dass man auf Lebensmittel hereinfällt, die der Gesundheit nicht sehr zuträglich sind! Zuckerhaltige Getränke zum Beispiel liefern wenig sättigende Flüssigkalorien und sind daher besonders zu vermeiden. Ebenso lassen sich fett- und/oder zuckerhaltige Lebensmittel problemlos durch kalorienärmere Lebensmittel ersetzen:

  • Ein Apfel (80 kcal) statt eines Schokoriegels (250 kcal)
  • Ein Hüttenkäse (120 kcal) statt einer Dessertcreme (170 kcal)
  • Eine Diätlimonade (0 kcal) anstelle einer klassischen Limonade (40 kcal)
  • Pain au lait (130 kcal) statt Pain au chocolat (200 kcal)
  • 2 bis 3 kleine Butter (90 kcal) statt Schokoladenkekse (180 kcal).

Für Aperitifs mit Freunden ist es besser, kaubares Gemüse (40 kcal) statt Chips oder Erdnüsse (180 kcal), ein Glas Tomatensaft (60 kcal) statt süßen Fruchtsaft (120 kcal) und ein mildes Alkohol, kalorienärmer als starke Alkohole.

Die Snack-Lösung

Wenn das Naschen wirklich aus dem Ruder läuft, ist es besser, einen regelmäßigen Snack am Nachmittag einzuplanen: zum Beispiel ein Milchprodukt und ein Stück Obst. Dieser Snack vermeidet, dass Sie bei jedem Essen knacken und hilft, die Kalorienaufnahme besser über den Tag zu verteilen. Es wird auch dringend empfohlen für schwangere Frauen, ältere Menschen und Menschen, die eine Diät zur Gewichtsreduktion durchführen. Ohne die Kinder zu vergessen, für die der Snack unverzichtbar ist, um am Ende des Tages Kraft zu tanken.

Schließlich, um zu häufiges Naschen zu vermeiden, denken Sie immer daran, den Drang zum Essen mit einem großen Glas Wasser, Tee oder Kaffee zu betrügen. Und überprüfen Sie die Zusammensetzung Ihrer Hauptmahlzeiten: Sie müssen vollständig und ausgewogen sein, insbesondere das Frühstück, das Sie auf einen guten Tag ohne Naschen vorbereitet!

* Etude Conso Track Snacking. Ipsos-Beobachter, März 2003.