Vom 13. bis 18. August findet der 16. internationale Kongress zum Thema HIV / AIDS namens Aids2006 statt. Während dieses Kongresses diskutieren Akteure aus Wissenschaft, Politik und Verbänden, um HIV/AIDS in der Welt besser zu bekämpfen. Angesichts der Tatsache, dass Dringlichkeit wichtiger denn je ist, lautet das diesjährige Thema „Lasst uns handeln“.

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Der Aids World AIDS Congress 2006 veröffentlicht und diskutiert die wichtigsten wissenschaftlichen Fortschritte im Kampf gegen HIV / AIDS.

Ein sehr reichhaltiges Programm Mehr als 20.000 Teilnehmer nehmen am alle zwei Jahre stattfindenden Kongress teil, der vom 13. bis 18. August 2006 in Toronto stattfindet. Dieses Treffen bietet mehr als 400 Sitzungen, Treffen und Workshops mit Debatten über wissenschaftliche Fortschritte und aktuelle politische Fragen zwischen politische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Führer und diejenigen, die an vorderster Front der Epidemie stehen. „Das Programm AIDS 2006 soll das Wissen, die Fähigkeiten und das Engagement von Tausenden von Teilnehmern zusammenbringen“, sagte Dr. Mark Wainberg, Co-Chair des Kongresses und Direktor des AIDS Centers der McGill University. "Kanada freut sich darauf, die Teilnehmer willkommen zu heißen, um daran zu arbeiten, Ungleichheiten beim Zugang zu HIV-Behandlungs-, Pflege- und Präventionsstrategien auf der ganzen Welt zu beseitigen."

Ein spezifischer Kontext 25 Jahre nach dem Auftreten des AIDS-Virus erfordert das Ausmaß der Epidemie eine erhöhte Verantwortung gegenüber den finanziellen und politischen Verpflichtungen aller Länder. Dieser Kongress findet nach dem Scheitern des "3 mal 5"-Programms der Weltgesundheitsorganisation statt, das 2005 drei Millionen Menschen behandeln wollte, um Ende 2005 nur noch 1,3 Millionen zu erreichen eine fehlende Finanzierung. Aber der neueste UNAIDS-Bericht stellt eine Stabilisierung der Epidemie fest. Ende 2005 lebten etwa 38,6 Millionen Menschen mit HIV, ein stabiler Anteil seit 2001 (aber eine wachsende Zahl aufgrund der globalen Demografie und erfolgreicher Behandlung). Im vergangenen Jahr haben sich 4,1 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert, eine Rate an Neuinfektionen, die sich wieder stabilisiert hat. Abgesehen von diesen allgemeinen Trends gibt es erhebliche geografische und individuelle Unterschiede im Zusammenhang mit schutzbedürftigeren Gruppen: Frauen, Homosexuelle, Sexarbeiterinnen oder injizierende Drogenkonsumenten, Flüchtlinge und Gefangene.

Erheblicher finanzieller Einsatz Laut UNAIDS muss die AIDS-Bekämpfung intensiviert werden, da "die Länder, deren Entwicklung aufgrund von AIDS bereits hinterherhinkt, weiter geschwächt werden, was die soziale Stabilität gefährden könnte". Trotz einiger Verbesserungen in 6 der 11 am stärksten betroffenen Länder Afrikas sind in Südafrika jetzt 18,8 % der Erwachsenen infiziert (verglichen mit 6,1 % in Afrika südlich der Sahara und 1 % weltweit). Die Mittel für Prävention und den Zugang zu medizinischer Versorgung sind gestiegen (von 1,6 Mrd Verfünffachung des Zugangs zur Behandlung in armen Ländern: 1,3 Millionen Patienten erhielten 2005 eine antiretrovirale Therapie gegenüber 240.000 im Jahr 2001. Laut WHO sind dies jedoch 6 Millionen Patienten, die dringend einer Behandlung bedürfen. Laut UNAIDS würden bis 2010 zwischen 20 und 23 Milliarden Dollar pro Jahr benötigt, um das von der Generalversammlung der Vereinten Nationen gesetzte Ziel zu erreichen und 2015 einen Rückgang der Epidemie einzuleiten. David Bême