Obwohl das Gesetz seit 2001 Sexualaufklärung auf allen Schulstufen vorsieht, scheint sich die Situation nicht geändert zu haben. Angesichts dieser Stagnation prangert eine Organisation von Erziehern und Familien den Mangel an Mitteln und echtem politischen Willen an.

Die Nationale Gruppe für sexuelle Information und Aufklärung (Gnies) setzt sich aus zwölf Erzieher- und Familienverbänden zusammen, um Sexualaufklärung Wirklichkeit werden zu lassen.

Sexualaufklärung: Ein Ordnungsrahmen, der in die richtige Richtung geht

education sexuelle

Im Juli 2001 hat das Gesetz über Abtreibung und Empfängnisverhütung die Verpflichtung von drei jährlichen Sitzungen zu diesem Thema auf allen Schulstufen festgelegt und im Februar 2003 ein Ministerrundschreiben zur "Sexualerziehung in Schulen, Kollegen und Gymnasien" die Modalitäten festgelegt der Anwendung dieses Gesetzes.

Konkret war vor dem Gesetz von 2001 eine Sexualerziehung mit zwei Unterrichtsstunden pro Jahr in der vierten und dritten Klasse vorgesehen. Mit der Annahme dieser neuen Texte sollten diese Sitzungen allen Schülern der Grundschule zur Verfügung gestellt werden. Natürlich müssen sich die gestellten Fragen nach dem Alter der Kinder richten. So sind der gegenseitige Respekt zwischen Männern und Frauen, der Kampf gegen bestimmte männlich-weibliche Stereotypen Themen, die den Jüngsten zugänglich sind. Anschließend können natürlich auch die Reproduktionsbiologie, Verhütung und Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten angegangen werden.

Weit entfernt von den Erinnerungen an die zwei Stunden, die eine Lehrerin in Verlegenheit gebracht hatte, wurde die Sexualerziehung endlich mit einem ehrgeizigen und globalen Projekt ausgestattet.

Sexualerziehung Teil der gemeinsamen Wissens- und Kompetenzbasis sein, die alle Schüler am Ende der Pflichtschulzeit erworben haben müssen. Die Person, um sich selbst aufzubauen. Es ist wichtig, sich harmonisch zu entwickeln." und respektvolle Beziehungen zwischen Männern und Frauen. Um dieses Ziel zu erreichen, gehen diese Texte in die richtige Richtung ".

Mangel an Ressourcen und politischem Willen

Das Problem ist, dass diese Fortschritte ohne Zukunft geblieben sind... "Trotz dieser interessanten Initiativen bedauern wir, dass wir weder in Bezug auf die Mittel noch in Bezug auf den politischen Willen einen Aufschwung sehen Rektoren sehen wir sogar, dass Sexualaufklärung keine Priorität mehr des Ministeriums ist ", bedauert Marie Lucie Gosselin. Ein Verschwinden, das Pädagogen angesichts des Wiederauflebens von sexistischem Verhalten und Angriffen nur schwer begreifen können.

Über die Rhetorik hinaus beinhalten diese neuen Maßnahmen eine Ausweitung der Sexualaufklärung und damit die notwendige Ausbildung von Lehrern und anderem nationalen Bildungspersonal oder das Eingreifen externer Pädagogen im Rahmen einer Partnerschaft.

Profitieren die Jugendprogramme zudem von den Erfahrungen aus den Jahren vor dem neuen Gesetz, existiert noch kein Bildungsdokument für grundständige Schülerinnen und Schüler... Welche Themen sollen behandelt werden? Wie? „Oder“ Was? Mit welchen Medien? Alles muss noch geklärt werden.

Nach wiederholten Aufforderungen an die Regierung erhielten die GNIES vom Ministerium für Nationale Bildung die Bestätigung der Einrichtung einer Arbeitsgruppe zu diesen Themen. Fortsetzung folgt...