Hier Antioxidantien, dort freie Radikale... Diese Begriffe werden immer häufiger verwendet, sowohl in der Kosmetik als auch in der Ernährung. Aber was sind die Vorteile der einen und der Schaden, der von anderen verursacht wird?

Flavonoide, Zink, Selen... Sie haben sicherlich von diesen berühmten Antioxidantien gehört, die uns vor freien Radikalen schützen sollen. Aber wie funktioniert das Ganze?

Hier greifen freie Radikale an!

Die Anzeigen sagen es alle: Freie Radikale sind die Bösen! Nun, nicht so viel: Sie werden vom Körper natürlich produziert. Sie fließen beispielsweise in Energieerzeugungsprozesse ein. Sie greifen auch in die Immunmechanismen ein, indem sie es ermöglichen, das Eindringen von Bakterien oder Viren zu bekämpfen. Unter bestimmten Bedingungen können sie jedoch im Überschuss produziert werden und beginnen, Zellwände, Proteine ​​oder DNA abzubauen. Dies wird dann als "oxidativer Stress" bezeichnet.

Zum Glück gibt es Antioxidantien!

Les antioxydants

Ein Antioxidans ist ein Molekül, das die Oxidation einer chemischen Substanz und damit die Produktion von freien Radikalen verhindert. Pflanzen und Tiere produzieren solche Verbindungen, um sich selbst zu schützen. Unter diesem Namen verbergen sich mehrere Moleküle, hauptsächlich Vitamine und Spurenelemente: Vitamin C, Glutathion, Vitamin E...

Im Körper herrscht ein permanentes Gleichgewicht zwischen der einen und der anderen dieser chemischen Familien. Antioxidantien beseitigen dauerhaft überschüssige freie Radikale. Probleme entstehen, wenn ein Ungleichgewicht auftritt.

Das Fehlen oder der Mangel an Antioxidantien kann zu oxidativem Stress im Zusammenhang mit bestimmten Krankheiten führen, ohne zu wissen, ob dies die Ursache oder die Folge ist.

Woher kommt dieses Ungleichgewicht?

Ein Ungleichgewicht kann mit einem Mangel an Antioxidantien in der Ernährung zusammenhängen. Aber es liegt auch an äußeren Faktoren, die zu einer Erhöhung der Menge an freien Radikalen führen. Diese beinhalten:

  • Zigarette
  • Der Alkohol
  • Umweltverschmutzung
  • Sonneneinstrahlung
  • Intensive körperliche Betätigung
  • Bestimmte Drogen.

Wo sind die Antioxidantien enthalten?

Antioxidantien sind in vielen Lebensmitteln enthalten. Für die wichtigsten sind die Quellen sehr unterschiedlich:

  • Vitamin C: Pfeffer, Guave, Sauerampfer, Zitrone, Orange, Kiwi, Kohl, Papaya, Erdbeeren...
  • Vitamin E: Sonnenblumen, Sojabohnen, Maisöl, Butter, Margarine, Eier...
  • Vitamin A: Leber, Butter, Eier...
  • Selen: Fisch, Eier, Fleisch...
  • Zink: Meeresfrüchte, Fleisch, Vollkornbrot, grünes Gemüse
  • Polyphenole (insbesondere Flavonoide und Tannine): Obst und Gemüse, Wein, Tee...

Schutz vor Krankheiten?

Es gibt viele Antioxidantien in Nahrungsergänzungsmitteln, die darauf abzielen, die Gesundheit zu erhalten und bestimmten Krankheiten vorzubeugen, von Krebs bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wenn einige Studien eine positive Wirkung dieser Nahrungsergänzungsmittel vorgeschlagen haben, stellen die jüngsten eine solche Wirkung nun in Frage, ob es sich um die Vorbeugung der Vorbeugung von Lungenkrebs, Magen-Darm-Krebs handelt... Mit diesem Mangel an Nutzen verband eine Überprüfung sogar einen Überschuss von Ergänzungen zu negativen Auswirkungen.

Laut einer aktuellen Metaanalyse im Cochrane-Review haben häufig verwendete antioxidative Nahrungsergänzungsmittel bei gesunden oder kranken Menschen keinen präventiven Nutzen gezeigt. Es scheint sogar, dass einige - Vitamin E, Selen, Vitamin A in hohen Dosen - das Sterberisiko erhöhen.