Das Vorhandensein von Algen in einem Aquarium ist zunächst normal. Bleibt es jedoch nach dem Ende des Stickstoffkreislaufs bestehen, muss schnell reagiert werden.

Das Vorhandensein von Algen im Aquarium kann mehrere Ursachen haben. Man muss die Hauptalgen erkennen und vor allem wissen, wie man sie schnell ausrottet. Sie können sehr schädlich für Fische, aber auch für die Pflanzen in Ihrem Aquarium sein. In allen Fällen ist das Vorhandensein von Algen ein Zeichen für ein Ungleichgewicht in der aquatischen Umwelt.

Warum sie wachsen

Algen gedeihen aus vielen Gründen. Um sie auszurotten, müssen wir zuerst wissen, warum sie erschienen sind. Diese Mikroorganismen können die Pflege erschweren und sich negativ auf das Wohlbefinden der Fische auswirken. Das Vorhandensein von Algen ist zunächst normal, da der Wasserhaushalt noch nicht aufgebaut ist. Wenn sie bestehen bleiben oder sich übermäßig entwickeln, müssen wir schnell reagieren. Algen können wachsen, wenn das Licht zu hell oder zu lang ist. Überfischung, Pflanzenmangel, zu hohe Stickstoff- oder Nitratwerte können die Ursache sein. Verschmutzung kann durch ein schlecht gepflegtes Aquarium mit unzureichender Filterung verursacht werden. Einige Böden von schlechter Qualität produzieren zu viel Phosphat. Überschüssiges Futter, verbrauchte Aktivkohle, zu hartes oder minderwertiges Wasser, das Einbringen neuer Altpflanzen führt oft zur Vermehrung von Algen.

Die wichtigsten Algen

Braunalgen

Eine Braunalgen der häufigsten sind. Sie lagern sich an den Wänden, der Dekoration oder der Kiesoberfläche ab. Sie können die Fenster komplett verdecken und den Filter verstopfen.

Grüne Algen

Grünalgen Filamentöse sehen aus wie Baumwollfasern. Sie landen auf Pflanzen und Dekoration. Sie schaffen es, den Lichteinfall zu blockieren und die Pflanzen zum Verrotten zu bringen. Die verkrusteten Grünalgen bilden an den Fenstern eine grüne oder braune Kruste. Sie färben das Wasser und werden oft durch zu viel Nahrung oder Licht verursacht.

Blaualgen

Blaualgen bilden eine zähflüssige Ablagerung auf dem Glas und Teilen des Aquariums. Sie wachsen sehr schnell und verströmen einen Acetongeruch. Diese Algen sind giftig für Fische und treten bei schlechter Wasserqualität auf.

Rotalgen, Bart oder Pinsel

Rotalgen können kurze Haare haben. Sie mögen langsam wachsende Pflanzen und gedeihen in Wasser von schlechter Qualität.

Rotalgenbürsten

Rotalgen in Pinseln sind Algen mit sehr kurzen Haaren von weniger als zwei Millimetern Länge. Sie sind besonders schädlich und werden oft mit zu alten Pflanzen eingeführt.

Wie kann man sie beseitigen?

Um Algen dauerhaft aus Ihrem Aquarium zu entfernen, müssen Sie zunächst die Ursachen ihrer Entwicklung ermitteln. Prävention ist unabdingbar.

Grünalgen vernichten

Um zu Grünalgen zerstören, müssen Sie die Nahrungsmenge verringern, die Intensität und Dauer des Lichts reduzieren. Sie können auch "putzende" Fische einführen und die Fenster sehr regelmäßig reinigen.

Gegen Blaualgen

Bei Blaualgen mindestens 50 % Wasser wechseln. Kein Fisch isst sie. Behandlungen werden in Apotheken verkauft, aber sie zerstören auch die guten Bakterien. Wir müssen 50 % des Wassers neu einführen und zurückwechseln.

Braunalgen ausrotten

Um Braunalgen auszurotten, einfach mit einem Rasierklingenrakel reinigen und die Lichtintensität erhöhen. Ein Antisilikatfilter kann sehr hilfreich sein.

Rotalgen

Rotalgen Schneiden Sie bei alle befallenen Blätter ab und kochen Sie die Dekoration. Einige Putzerfische können hilfreich sein.

Verhütung

Sobald die Algen ausgerottet sind, ist es notwendig, die vielfältigen Pflanzen mit schnellem Wachstum zu begünstigen. Die Beleuchtung muss von guter Qualität und in ausreichender Menge sein. Stellen Sie das Aquarium nicht in der Nähe einer direkten natürlichen Lichtquelle auf. Eine Überfüllung sollte vermieden und jede Woche 10-15% des Wassers gewechselt werden. Die Fenster sollten sehr regelmäßig mit einem speziellen Rakel oder Watte gereinigt werden.

Brauchen wir spezielles Futter für Putzerfische? Sie helfen Ihnen bei der Ausrottung der Algen, müssen aber vor allem nach der Eliminierung der Mikroorganismen auch eine angepasste pflanzliche Nahrung erhalten. Dr. Elisabeth Tané, Tierärztin.