Keine vorgefassten Meinungen mehr über Knöpfe! Wissenschaftler liefern endlich den Beweis, dass die Ernährung Akne fördern kann. Aber nicht Schokolade, Bonbons oder Wurstwaren sind schuld, sondern zu raffinierte Getreideprodukte. Sollten wir aufhören Brot, Reis und andere Kekse zu essen?

In westlichen Gesellschaften sind 79 bis 95 % der von Akne betroffen Jugendlichen. Etwa 60 % der 12-Jährigen und 95 % der 18-Jährigen leiden unter diesen unschönen Pickeln. Alle bisher durchgeführten Studien haben die Diät geklärt. Aber ein Täter scheint aus dem Teller zu kommen.

Akne: Unterschiede zwischen den Populationen

Weißbrot, Reis und Kuchen: von unseren Tellern! Amerikanische Wissenschaftler werfen diesen Lebensmitteln unter anderem vor, jugendliche Akne zu verursachen. Ihre Hypothese basiert auf der Beobachtung verschiedener Populationen: In bestimmten abgelegenen Stämmen Papua-Neuguineas oder Südamerikas kennen Jugendliche kaum Akne. Dieses Fehlen von Knöpfen kann nicht allein durch genetische Merkmale erklärt werden, auch Umweltfaktoren spielen eine Rolle. Der Schlüssel: ihre Nahrung, frei von allen industriell verarbeiteten Produkten! Loren Cordain, Autor der Studie, stellt auch fest, dass die Alaskan Inuit nur nach dem Verzehr von Lebensmitteln "westlicher Art" Akne entwickeln.

Die Verbindung zwischen Akne und Getreideprodukten

Aber welche Verbindung kann es zwischen Knöpfen und Getreideprodukten geben? Nach der Hypothese von Loren Cordain hängt alles mit Insulin zusammen, diesem Hormon, das für die Aufnahme von Kohlenhydraten unerlässlich ist. Weißbrot, weißer Reis, Kekse und andere raffinierte Körner werden sehr schnell verdaut und verursachen eine sehr hohe Insulinausschüttung. Dieses Hormon erhöht jedoch auch die Freisetzung von Androgenen. Dies führt zu einer Überproduktion von Talg in den Poren der Haut und fördert deren Infektion durch Bakterien, die für Akne verantwortlich sind. Je schneller verdauliche Kohlenhydrate wir konsumieren, desto mehr Insulin wird also ausgeschüttet und erhöht indirekt die Akne.

Akne und Milchprodukte

Die Milchprodukte, die in großen Mengen konsumiert werden, das heißt 2 bis 3 Mal am Tag, würden die Akne verschlimmern. Fraglich? Ein Hormon, das in Milch und Bestandteilen vorkommt, die Insulin und IGF-1 stimulieren, deren Anstieg mit Akne korreliert. Wenn Sie an Akne leiden, ist es besser, den Konsum von Milchprodukten und insbesondere teilentrahmter Milch zu reduzieren.

Die Anti-Akne-Diät

Trotz des Verdachts auf Schokolade oder Aufschnitt war noch nie ein Zusammenhang zwischen Essen und Akne gefunden worden. Dermatologen haben diese Wahrscheinlichkeit daher einfach weiterhin geleugnet.

Aber laut Cordains Arbeit würde eine gesündere Ernährung Pickel verhindern, auf die Jugendliche besonders empfindlich reagieren. Bei einigen Frauen, die aufgrund ihres Hormonstatus für Akne anfällig sind, hat sich ihr Zustand bereits verbessert, nachdem sie die verantwortlichen Lebensmittel entfernt haben. Es bleibt, diese Ergebnisse durch neue Studien an großen Stichproben der Bevölkerung zu bestätigen. Und um zu überprüfen, dass andere Faktoren kein besserer Weg sind, um Akne zu vermeiden: Sonneneinstrahlung, körperliche Aktivität...

Warum in der Zwischenzeit nicht fördern Sie Ihre Aufnahme von Vollkornprodukten, die unraffiniert und reich an Ballaststoffen sind?..